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Bezirksliga Nord

14.08.2017

Lilaweiße machen kurzen Prozess

Torschützen unter sich: Während Alexander Müller (vorne) einen Treffer zum 6:1-Kantersieg gegen den SSV Glött beisteuerte, gelang Ray Bishop (hinten) sogar ein Dreierpack.
Bild: Xaver Habermeier

Gegner SSV Glött erweist sich nur als „Spielball“ und ist am Ende mit der 1:6-Niederlage noch gut bedient. „Dreierpack“ von Ray Bishop

Mit viel Wohlwollen könnte man freundlich umschreiben, dass es Bezirksligist VfR Neuburg in dieser Saison wohl noch mit schwereren Gegnern als mit dem Samstags-Kontrahenten aus Glött zu tun bekommen wird. Die Gäste waren den Lilaweißen in nahezu allen Belangen deutlich unterlegen und mussten vor den 150 Zuschauern in der Sparkassen-Arena am Ende sogar froh sein, dass „nur“ ein 6:1 für die Hausherren auf der Anzeigetafel stand.

„Nach der schweren Pokalpartie am Mittwoch gegen 1860 München, die uns doch sehr viel Kraft gekostet hat, war es sicherlich kein Nachteil, dass uns der SSV Glött nicht alles abverlangt hat“, meinte Christian Krzyzanowski. Der Trainer der Lilaweißen hatte von seinen Schützlingen „sehr viele gute Aktionen und Spielzüge“, aber auch Dinge gesehen, die ihm weniger gefielen: „Gerade nach einer Führung müssen wir den Ball mehr laufen lassen, anstatt uns ins Einzelaktionen zu verstricken. Das war gerade in der ersten Hälfte mehrfach der Fall.“

Gleich mit der ersten gefährlichen Aktion in dieser Begegnung waren die Einheimischen in Führung gegangen. Mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern war Außenverteidiger Sebastian Stegmeir erfolgreich (7.) – zugleich der erste Treffer des Ex-Karlshulders im VfR-Dress. Auch danach bestimmte der VfR das Geschehen, ließ aber zunächst die letzte Konsequenz beziehungsweise den nötigen Zug zum gegnerischen Kasten vermissen. So dauerte es bis zur 33. Minute, ehe SSV-Schlussmann Kevin Abold zum zweiten Mal hinter sich greifen musste. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß ließ Ray Bishop seinen Gegenspieler stehen und traf aus 18 Metern zum 2:0. Auch vor dem dritten Neuburger Tor (43.) schienen die Glötter ein Nickerchen zu machen. Über Sebastian Habermeyer und Alexander Müller landete das Spielgerät erneut bei Bishop, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, um auf 3:0 zu stellen.

Dieses ungleiche Duell war damit freilich frühzeitig entschieden. Dennoch spielten die Lilaweißen weiter munter nach vorne und wollten den Besuchern ganz offensichtlich noch etwas bieten. In der 52. Minute konnte sich auch Alexander Müller in die Torschützenliste eintragen. Nach einem schönen Zuspiel von Habermeyer steuerte der Blondschopf alleine auf den SSV-Keeper zu und ließ diesem keine Chance. Neuburgs Torhüter Michael Hierl verlebte dagegen einen überaus ruhigen Nachmittag. Daran konnte auch der zwischenzeitliche 1:4-Ehrentreffer der Gäste durch Benedikt Krist (58.) per Kopf nichts ändern. Die Gastgeber schalteten und walteten nach wie vor, wie sie wollten – und legten noch zwei weitere Tore nach. Erst stellte der freistehende Habermeyer auf 5:1 (72.), ehe abermals Bishop mit seinem dritten „Einschlag“ den 6:1-Endstand erzielte (76.).

Lange Zeit zum Durchschnaufen haben die VfR-Kicker aber nicht. Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) geht es zur zweiten Vertretung des TSV Rain.

VfR Neuburg: Hierl, Klink (76. Labus), Stegmeir, Bader, Eisenhofer, Egen (71. Ahmeti), Meisinger, Riedelsheimer, Müller (71. Aktas), Habermeyer, Bishop.

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