Landesliga Südwest

06.09.2019

Luxusprobleme in Ehekirchen

Will an die jüngsten Erfolge anknüpfen: Florian Wenger (rechts) tritt mit dem FC Ehekirchen beim SV Egg an der Günz an.
Bild: Dirk Sing

Nach zwei Siegen in Folge kehrt zur Partie in Egg an der Günz auch der zuletzt gesperrte Simon Schmaus zurück.

Beim FC Ehekirchen ist eine gewisse Erleichterung eingekehrt. Nachdem der Landesligaaufsteiger nach sieben Spieltagen erst zwei Zähler gesammelt hatte und drohte, den Anschluss zu verlieren, wurden die jüngsten beiden Partien gewonnen.

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„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Trainer Gerhard Hildmann und nennt Gründe für die jüngsten Erfolgserlebnisse: „Wir sind reifer geworden, haben uns an die Liga angepasst und das nötige Glück erarbeitet.“ Die beiden Siege in Kaufbeuren (3:1) und daheim gegen Durach (3:0) wurden sogar ohne Torjäger Simon Schmaus, der mit vier Toren der gefährlichste Torjäger ist, errungen. Mit Michael Panknin fehlte zudem in Kaufbeuren ein weiterer Leistungsträger. Vergangene Woche wurde der Mittelfeldspieler zumindest eingewechselt.

FC Ehekirchen: Änderungen in der Startelf?

Die Problematik bei Panknin ist bekannt. Der 30-Jährige, der auch als Co-Trainer des Regionalligisten VfB Eichstätt tätig ist, kann nicht regelmäßig trainieren und ist bei den Spielen nicht immer da. „Es ist toll, dass er trotzdem bereit ist, zu spielen oder sich auf die Bank zu setzen“, lobt Hildmann.

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Am morgigen Sonntag (15 Uhr) ist der FC Ehekirchen beim SV Egg an der Günz zu Gast. Panknin wird dabei sein, Schmaus hat seine Drei-Spiele-Sperre wegen einer Roten Karte abgesessen. „Beide machen uns natürlich ein Stück weit besser“, so Hildmann. Wird der Trainer seine Startelf deswegen ändern? Das Motto „never change a winning team“ habe bei ihm noch nie gegolten, betont Hildmann. Für ihn zählen die Trainingsleistungen unter der Woche. Schmaus werde vermutlich zunächst dennoch auf der Bank sitzen.

Unabhängig, wer letztendlich von Beginn an spielen wird, erhofft sich der FC Ehekirchen eine Fortsetzung des positiven Laufs. „Die Jungs haben Selbstvertrauen gesammelt und gesehen, dass sie in der Liga Spiele gewinnen können.“ Während die jüngsten Gegner in unteren Tabellenregionen zu finden waren, wartet mit dem SV Egg an der Günz nun „ein gestandener Landesligist“. Bange ist Hildmann vor der Aufgabe aber nicht. „Wir rechnen uns auf jeden Fall etwas aus.“ Den Gegner habe er einmal beobachtet und eine „kompakte, gute Mannschaft“ gesehen. „Es wird ein Abnutzungskampf.“ Wer den größeren Willen und die besser Tagesform“ habe, werde das Spiel für sich entscheiden.

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