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Veranstaltung

19.11.2018

Mehrere Generationen vereint

Ehemalige Kunst- und Einradsportler sind bereits seit zwei Jahren wieder am trainieren und zeigten ihr Talent beim Heinz-Butz-Gedächtnispokal.
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Ehemalige Kunst- und Einradsportler sind bereits seit zwei Jahren wieder am trainieren und zeigten ihr Talent beim Heinz-Butz-Gedächtnispokal.

Beim Radfahrerverein Burgheim fanden zwei Wettbewerbe statt. Sportler demonstrieren, dass sie trotz bis zu 30 Jahren Pause nichts verlernt haben.

Von den Nachwuchstalenten bis zu den erfahrenen Sportlern – der Radfahrerverein Burgheim bot für alle Altersklassen die passende Wettkampf-Plattform. Während tagsüber die jüngsten Einrad- und Kunstradsportler Oberbayerns am Nachwuchpokal ihr Können zeigten, traten abends am Heinz-Butz-Gedächtnisturnier Sportler an, die sich nach langjähriger Pause wieder für den aktiven Sport begeistern.

Für den RVB bedeutete die Durchführung der beiden Veranstaltungen einen organisatorischen Kraftakt, da sich insgesamt über 130 Sportler anmeldeten und in Begleitung von Trainern, Freunden und Familienangehörigen in die Burgheimer Schulturnhalle strömten. Dank der zahlreichen Helfer des Vereins wurden die Veranstaltungen zu einem gelungenen, ganztägigen Event, an welchem tolle sportliche Erfolge gefeiert wurden.

Am Nachwuchspokal starteten zunächst die beiden Kunstradfahrer Greta Abel (Platz 3) und Rahman Jafari (Platz 1) für den RVB. Beide demonstrierten während ihrer Kür ihre Freude am Kunstradfahren. Auch im Einradsport präsentierte der RVB seine Nachwuchstalente in Form von zwei 4er-Mannschaften. Leonie Lehenberger, Sarah Biber, Alisa Stiglmair und Laura Biber erreichten dabei einen hervorragenden dritten Platz. Gleich dahinter reihte sich das vielversprechende Team um Juliet Hanisch, Svenja Hartmann, Lucy Lichtenstern und Mila Schleehuber (Platz 4).

Nachdem die Nachwuchssportler bei der Siegerehrung gebührend beglückwünscht wurden, ging es für die ehemaligen aktiven Sportler, die wieder in die Pedale treten, erst richtig los. Das anschließende Gedächtnisturnier wurde zu Ehren der verstorbenen Kunstrad-Größe Heinz Butz veranstaltet. Es fand bereits in seiner zweiten Auflage statt, nachdem die positive Resonanz im vergangenen Jahr überwältigend war. Eröffnet wurde das Event von den Söhnen des Initiators der Veranstaltung Albert Frank: Johannes, Matthias, Andreas und Rahman, gekleidet mit Hut und langem Frack, zeigten eine beeindruckende Choreographie auf historischen Hochrädern. Dieser Sprung in eine vergangene Zeit zog die volle Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Auch Vater Albert Frank drehte athletische Runden auf seinem Kunstrad (Platz 3). Darüber hinaus repräsentierten Sophie-Therese Immler und Andrea Müller in der Kategorie „2er Kunstrad“ mit einer tollen Kür den Burgheimer Radfahrerverein (Platz 2).

Neben den Kunstradfahrern fanden sich bei der Premiere des Turniers im vergangenen Jahr auch drei Burgheimer Einrad-Mannschaften wieder neu zusammen. Dieses Jahr zeigten sie erneut ihr Können und zudem eine deutliche Leistungssteigerung. Margit Kugler, Monika Frank, Sabine Schmidhofer, Manuela Etsberger, Bettina Leichtenstern und Doris Specht erreichten im „6er Einrad“ nach einer tollen Präsentation ihrer Kür den ersten Platz. In der Disziplin „4er“ bewiesen die Frauen Ästhetik und Konzentration: Bettina Leichtenstern, Ingrid Niemann, Margit Kugler und Monika Martin (Platz 2) landeten knapp hinter Anna-Lena Häckl, Susanne Dußmann, Monika Frank und Manuela Etsberger (Platz 1).

Die Sportler demonstrierten, dass die Radsport-Pause von bis zu 30 Jahren ihrem Talent für den Hallenradsport keinen Abbruch tat. Sportlerin Bettina Leichtenstern erklärte den speziellen Reiz der Veranstaltung: „Es ist heute einfach etwas Besonderes, da wir das ganze Jahr darauf hin gefiebert und trainiert haben“. Neben dem Sport genießen die Frauen auch das Gemeinschaftsgefühl. Teamkollegin Doris Specht ergänzt, dass vor allem die tolle Stimmung und das freundschaftliche Miteinander unter den Sportlern und verschiedenen Vereinen das Turnier einmalig mache. Doch nicht nur die Burgheimer schwärmten. Auch angereiste Freunde aus Schwabach stimmten zu: „Uns hat es in Burgheim schon immer gefallen.“ Dies spiegelte sich auch in der anschließenden Sportlerparty wieder: Ausgelassen feierten die „ehemaligen“ Kunst- und Einradfahrer zusammen bis tief in die Nacht.

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