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Bezirksliga Schwaben Nord

25.04.2015

„Müssen das Glück erzwingen“

Am heutigen Samstag wird sich bei einem Härtetest entscheiden, ob er morgen gegen Moosinning auflaufen kann: Karlshulds Spielertrainer Den Lovric (vorne).
Bild: rolg

SV Karlshuld will morgen gegen Moosinning den Grundstein zum Klassenerhalt legen

Das Restprogramm verspricht für den SV Karlshuld in der Bezirksliga Oberbayern Nord nichts Gutes: In den verbleibenden fünf Partien werden den Möslern dicke Brocken vorgesetzt. Sprich: Der Klassenerhalt scheint ernsthaft in Gefahr zu sein.

In die missliche Lage, aktuell auf Aufstiegsplatz 14 zu stehen, haben sich die Grünhemden jedoch selbst gebracht. Trainer Den Lovric fast schon verzweifelt: „Wir schaffen es einfach nicht, zwei Spiele nacheinander zu gewinnen. So kommst du einfach nicht vorwärts.“ Besonders verärgert zeigte sich der 25-Jährige über die 0:3-Schlappe am vergangenen Wochenende in Sulzemoos. „Da haben wir eine überragende erste Halbzeit mit vier hundertprozentigen Möglichkeiten hingelegt. Danach sind wir dann unverständlicherweise eingebrochen und haben den Faden restlos verloren“, so der SVK-Coach, der über den plötzlichen Leistungsabfall seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit rätselt. „An der Fitness und Einstellung kann es nicht liegen“, ist sich der Karlshulder Übungsleiter sicher. „Die Jungs trainieren hart und zeigen große Lust am Fußballspielen. Uns fehlt einfach auch mal das Glück. Aber das müssen wir uns halt erzwingen“, sagt Lovric.

Gäste feierten kürzlich ihren ersten Sieg 2015

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Damit wollen die Mösler am Sonntag (15 Uhr) gegen den FC Moosinning auf eigenem Terrain beginnen. „Wir müssen auf jeden Fall unsere drei Heimspiele noch gewinnen, um wenigstens noch eine Chance auf den Relegationsplatz zu haben“, weiß Lovric. Einfach wird es jedoch Moosinning den Karlshuldern morgen nicht machen. Bis vergangenen Sonntag waren die Gäste, die bis dato im Jahr 2015 noch keinen Sieg auf dem Konto hatten, selbst noch in Abstiegsgefahr. Durch einen 2:0-Erfolg über Lohhof konnten sie jedoch einen „Big Point“ landen und dürften sich bei 30 Zählern vorerst in Sicherheit gebracht haben.

Entsprechend der Heim- und Auswärtsbilanz hat der SV Karlshuld zwar leichte Vorteile. Doch Lovric hält nichts von derartigen Statistiken. „Wir müssen am Sonntag von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben und die drei Punkte bei uns behalten. Denn am darauffolgenden Wochenende geht es zum Spitzenreiter TSV Jetzendorf – und dort hängen die Trauben ja bekanntlich sehr hoch“, meint der SVK-Übungsleiter.

Freilich, mit einem Sieg gegen Moosinning würde die Situation für die Grünhemden durchaus wieder günstiger aussehen. Dann hätten sie 26 Zähler auf dem Konto. Sollte der ESV München (13./25 Punkte) gegen den SV Dorndorf (8.) den Kürzeren ziehen und die SpVgg Kammerberg (12./26 Punkte) in Sulzemoos (6.) leer ausgehen, stünden die Grünhemden sogar auf einem Nichtabstiegsplatz.

Personell scheint es bei den Karlshuldern einen Lichtblick zu geben. Lovric trainierte nach seinen Bänderriss am Sprunggelenk bereits wieder. Ob der Coach von Beginn an aufläuft, wird sich nach einen Härtetest am heutigen Samstag entscheiden.

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