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NR-Elferkette
24.02.2021

SC Rohrenfels: Jungspunde als Scharfschützen und Dribbelkönige

Kaum vom Ball zu trennen: Youngster Tobias Aksentic (rechts) gehört beim A-Klassisten SC Rohrenfels zu den technisch versiertesten Akteuren.
Foto: Daniel Worsch

Der spielende Co-Trainer und Torjäger Nils Lahn verrät elf „Geheimnisse“ über den A-Klassisten SC Rohrenfels. Warum sein eigener Musikgeschmack mitunter „gefürchtet“ ist.

In unserer Serie „NR-Elferkette“ verraten die Fußball-Vereine aus der Region elf „Geheimnisse“ rund um ihre Mannschaft. Diesmal ist A-Klassist SC Rohrenfels an der Reihe. Welches war das bislang beste Saisonspiel? Für welche Vergehen müssen Spieler und Trainer in die Mannschaftskasse einzahlen? Wer sind die „treuen Seelen“. Der spielende SCR-Co-Trainer Nils Lahn gibt die passenden Antworten.

Bestes Spiel in dieser Saison: „Ich würde mich hier für das Rückspiel in Waidhofen entscheiden, das wir mit 2:0 zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Wir haben in dieser Partie eine extrem gute und geschlossene Mannschaftsleistung geboten – und das vor allem gegen einen direkten Kontrahenten aus dem Spitzentrio. Wenn man da auswärts ohne einen Gegentreffer gewinnt, hat man sicherlich vieles richtig gemacht.“

Schlechtestes Spiel in dieser Saison: „Das haben wir ganz klar bei der 0:1-Niederlage in Illdorf abgeliefert. In dieser Begegnung waren wir von Anfang bis Ende komplett neben der Spur und haben die 90 Minuten völlig verschlafen. Darüber hinaus gab es auch noch eine unnötige Gelb-Rote Karte. Letztlich war es aus unserer Sicht ein Tag zum Vergessen.“

Strafenkatalog: „Wenn man beim klassischen ’Fünf-gegen-Zwei’ vom Trainer einen ’Beiner’ bekommt beziehungsweise dieser den 20. Kontakt hat, kostet das die doppelte Strafe – statt 50 Cent dann einen Euro! Deutlich teurer wird es dagegen bei einer Roten Karte. Dafür muss der Sünder 50 Euro abdrücken. Wer sein Aufwärmshirt vergisst, ist mit fünf Euro dabei. Ansonsten decken sich unsere Strafen sicherlich mit denen der anderen Mannschaften.“

Zahlmeister: „Wer sich in diesem Bereich positiv hervortut, ist Christian Schlamp. Er kassiert im Training beim ’Fünf-gegen-Zwei’ gerne mal einen Beinschuss oder eine Doppelrunde. Ansonsten teilt sich das Ganze eigentlich ganz gut auf die einzelnen Spieler auf. Sprich: Jeder ist irgendwann mal fällig.“

Verrückteste Ausrede beziehungsweise das größte Missgeschick: „Hier handelt es sich um einen Spieler aus unserer zweiten Mannschaft. Wir hätten eigentlich an einem Sonntagvormittag um 10.30 Uhr mal eine Trainingseinheit außerhalb der Reihe gehabt. Um 9 Uhr hat er dann bei uns angerufen und gemeint, dass er nicht mittrainieren könnte, da er Schmerzen am Fuß hat. Zu diesem Zeitpunkt stand allerdings schon fest, dass wir anstatt des Trainings kurzfristig ein Testspiel austragen würden. Plötzlich setzte bei ihm dann eine Wunderheilung ein und er meinte, dass es bei ihm jetzt doch gehen würde. Wir haben ihn aber dennoch selbstverständlich nicht mitspielen lassen.“

Kabinen-DJ: „Diesen Job habe ich mittlerweile übernommen – auch wenn das Feedback der Truppe oftmals nicht wirklich überragend ist. Das ziehe ich dennoch eiskalt durch (lacht). Vor einer Partie wird meistens Techno gespielt. Zumindest konnte ich schon ein, zwei Jungs davon überzeugen, dass das doch eine ganz gute Musik-Richtung ist. Einen etwas anderen Geschmack hat dagegen unser Coach Ralf Palfy, der meistens sofort die Flucht ergreift, wenn ich mit meiner Musik zur Tat schreite (lacht).“

Besondere Rituale: „Was für uns normal ist: Wir kommen direkt vor einem Spiel als Mannschaft nochmals zusammen, damit uns der Trainer entsprechend einheizen kann. Ansonsten haben wir eigentlich keine besonderen Rituale.“

Dribbelkönig: „Diese Bezeichnung trifft bei uns am besten auf Tobias Aksentic zu. Aufgrund seiner starken Technik ist er gerade im ’Eins-gegen-Eins’ nur sehr schwer vom Ball zu trennen. Hinzu kommt, dass er auch mit dem Ball ein sehr schneller Spieler ist, was man ja speziell in den unteren Ligen eher selten findet. Das macht er in der Tat schon richtig gut.“

Scharfschütze: „Das ist auch einer unserer jungen Akteure – und zwar Georg Brandner. Mit seiner Schussstärke konnte er bereits den einen oder anderen schönen Treffer wie beispielsweise in der Partie gegen den SV Bayerdilling, als er aus 25 Metern ins Schwarze getroffen hat, erzielen. Das war schon ein ziemlicher Hieb.“

Gute Seele: „Unser Betreuer Marco Soller und Torwart-Trainer Rudi Kraus kümmern sich wirklich um alles, was unsere Mannschaft betrifft – sei es im Training oder an beziehungsweise sogar vor den Spieltagen. Wen ich an dieser Stelle aber auch noch erwähnen möchte, ist unser 1. Vorsitzender Stefan Wiedenhöfer, der jeden Freitag für uns kocht – und das macht er wirklich überragend.“

Saisonziel: „Wir haben uns ja bereits vor Saisonbeginn den Aufstieg in die Kreisklasse zum Ziel gesetzt – und daran hat sich logischerweise auch nichts verändert. In den verbleibenden Spieltagen wollen wir diesen auf alle Fälle unter Dach und Fach bringen.“

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