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Kanu-Rennsport

29.06.2017

Neuburger Wasserkraft

Die Goldmedaillengewinner im K4 der Herren Senioren vom DRC Neuburg stehen in der Mitte, ganz oben auf dem Podest: (von links) Thomas Mayer, Rüdiger Graf, Robert Heber und Norbert Winter.
Bild: DRC Neuburg

Deutschlands schnellste Senioren kämpfen um nationale Medaillen. Dabei zeigt der DRCN seine ganze Stärke

Über 600 Kanuten aus allen deutschen Bundesländern, der Schweiz und Österreich haben sich auf der Regattabahn in Wiesbaden-Schierstein zu einem beeindruckenden Sportevent getroffen. Die German Masters 2017 wurden im Rahmen einer großen Regatta über 200, 1000 und 5000 Meter ermittelt. Sehr heiße Temperaturen und teilweise starker Wind forderten die Aktiven. Eine gute Regattastrecke und hohes Niveau in der Veranstaltungsorganisation schafften aber letztendlich für alle Sportler faire Bedingungen.

Die Seniorenmannschaft des DRC Neuburg beherrschte die Konkurrenz ihrer Altersklasse über alle Distanzen und erkämpfte fünf Titel, einen Vizetitel und eine Bronzemedaille. Schnellster Sprinter Deutschlands in der AK C war Norbert Winter. Mit Rüdiger Graf bildet Winter schon seit vielen Jahren ein schlagkräftiges Team. Die Neuburger gewannen routiniert das Finale im K2 über 200 Meter. Auf der 1000 Meter Mittelstrecke siegte Winter im Zweier mit seinem Trainerkollegen Thomas Mayer. So war es nicht verwunderlich, dass auch der 1000 Meter Vierer in der Besetzung Norbert Winter, Rüdiger Graf, Thomas Mayer und Robert Heber nicht zu schlagen war. Das Neuburger Wasserkraftwerk verwies die Teams aus Dortmund und Koblenz-Metternich auf die Plätze. Die Langstrecke über 5000 Meter entschieden Winter/Graf im K2 abermals für sich. Thomas Mayer glänzte im K1 über 1000 Meter mit dem Vizetitel und auf der Langstrecke fuhr er Bronze nach Hause.

Mit sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen schlugen sich die Neuburger Schüler-, Jugend- und Juniorenfahrer trotz starker Konkurrenz recht wacker. Sehr starke Felder mit vier Vorläufen im K1 gab es bei den Schülern A und in der Jugend. Monika Plesa gelang im Kajak-Einer der weiblichen Jugend über 5000 Meter mit dem zweiten Platz ein sehr gutes Rennen. Im Sprint Einer war Plesa mit ihrem sechsten Platz im Finale sehr zufrieden. Vor ihr kamen ausschließlich deutsche Spitzenfahrerinnen ins Ziel. Silbermedaille Nummer zwei holte sich Monika Plesa zusammen mit Fabienne Höfling im K2 der Damen Junioren über 500 Meter. Die Schüler-A-Fahrer Simon Hoiß und Felix Wirl haben sich im Zweier im Vergleich zum Saisonbeginn stark verbessert. Das zeigte vor allem der zweite Platz über 2000 Meter hinter dem Boot der RG Baden-Württemberg. Im Endlauf über 500 Meter schrammten sie nur knapp an Bronze vorbei. Im K1 Finale über 500 Meter paddelten sich Hoiß (Platz fünf) und Wirl (Platz sechs) ins Mittelfeld. Ludwig Degmayr fuhr bei den Herren Junioren im Langstrecken-Einer zu Bronze.

Die Rennen der Schüler B und C wurden in Wiesbaden in Abteilungen gestartet. Bei den Schülern B gab es Silbermedaillen für Vincent Hoiß im K1 und zusammen mit Florian Maul im K2 über die Kurzstrecke. Platz drei sicherten sich Nils Kappl und Benedikt Schwienheer im K2 über 500 und 2000 Meter sowie mit Vincent Hoiß und Florian Maul im K4 500 Meter. Über die gleiche Streckenlänge holte Philipp Maul Silber im K1 der Schüler C, ebenso im K2 mit seinem Partner Constantin Schwienheer. Schwienheer fuhr im Einer auf Platz drei.

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