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Bezirksliga Schwaben

16.10.2017

Pfosten, Latte – und ein Tor!

Machte über die linke Seite viel Dampf: VfR-Außenverteidiger Niklas Uhle (rechts), der von seinem Trainer Christian Krzyzanowski sogar ein Extralob bekam.
Bild: Dirk Sing

Nach zuletzt drei sieglosen Begegnungen kommt der VfR Neuburg im Heimspiel gegen den TSV Hollenbach zu einem 1:0-Erfolg. Im ersten Durchgang treffen die Lilaweißen dreimal das Aluminium

Die unliebsame Erfahrung, dass im Fußball Aufwand und Ertrag oftmals nicht übereinstimmen, dürfte wohl schon jeder Kicker zur Genüge gemacht haben. Dem Bezirksligisten VfR Neuburg ging es am Samstag im Brandlstadion nicht anders. Obwohl sich der Kontrahent TSV Hollenbach bis weit in die eigene Hälfte zurückzog, um so die Räume für die Lilaweißen möglichst eng zu machen, lieferten diese, wie es Trainer Christian Krzyzanowski nach der Begegnung bezeichnete, ihre „beste erste Halbzeit im bisherigen Saisonverlauf“ ab.

Da die vorgegebene Marschroute – viel Druck auf den Außenbahnen zu erzeugen, um so den erwarteten Abwehrriegel des Gegners zu knacken – vor allem von den beiden offensiv ausgerichteten Außenverteidigern Sebastian Stegmair und Niklas Uhle (Krzyzanowski: „Ihn möchte ich besonders hervorheben. Niki hat eine erstklassige Leistung abgeliefert“) hervorragend in die Tat umgesetzt wurde, erspielten sich die Hausherren Chancen um Chancen. Einziges Manko: Das Spielgerät wollte zunächst nicht in den Kasten von TSV-Schlussmann Patrick Varga.

Nachdem zunächst noch die Gäste bei ihrer einzigen guten Möglichkeit nur den Innenpfosten des VfR-Gehäuses getroffen hatten (14./Tobias Schmid), testeten die Krzyzanowski-Schützlinge im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gleich dreimal (!) die Qualität des Aluminiums. Innerhalb von sieben Minuten visierten sowohl Glerdis Ahmeti (37.) als auch Sebastian Habermeyer (39.) und Rainer Meisinger (43.) Pfosten und Querlatte an. Weitere erstklassige Gelegenheiten von Habermeyer (4.), Ahmeti (12.), Meisinger (30.) und Daniel Eisenhofer (38.) fanden ebenfalls nicht den Weg ins Glück. Dass die Neuburger letztlich doch mit einem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause gingen, hatten sie einem ungeschickten Zweikampf-Verhalten von Gäste-Akteur Martin Aechter gegen Meisinger im Strafraum zu verdanken. Der souveräne Landesliga-Schiedsrichter Jonathan Schädle (Donauwörth) zeigte sofort auf den Punkt. Ahmeti verwandelte zur hochverdienten Führung (40.).

Auch wenn die drückende Überlegenheit nach Wiederbeginn spürbar nachließ und dementsprechend auch Chancen nun fast schon Mangelware waren (Krzyzanowski: „Wir wollten bewusst nicht mehr so offensiv verteidigen“), so behielt der VfR das Heft des Handels weiter in der Hand. Erst zum Ende dieser Begegnung wurde es dann auf beiden Seiten etwas hektisch. „In dieser Phase hat man schon gesehen, dass wir nach zuletzt drei sieglosen Partien etwas verunsichert waren und dieses Ergebnis über die Zeit retten wollen“, meinte Krzyzanowski. Nachdem Meisinger in der 89. Minute freistehend vor dem Hollenbacher Kasten die beste Gelegenheit des zweiten Abschnitts freigehend vergab, mussten die Hausherren noch ein paar bange Sekunden überstehen. Doch so richtig gefährlich wurde es vor VfR-Keeper Michael Hierl nicht mehr.

VfR Neuburg: Hierl, Stegmeir (83. Aktas), Uhle, Bader, Eisenhofer, Riedelsheimer, Hasanbegovic (64. Sladkowski), Klink, Ahmeti (60. Müller), Habermeyer, Meisinger.

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