Triathlon

02.07.2019

Premiere auf dem Stockerl

Starke Vorstellung: Bastian Glockshuber landete beim Zweitliga-Team-Wettbewerb in Trebgast auf Platz zwei in der Einzelwertung.
Bild: Pit Metz

Der Neuburger Bastian Glockshuber erreicht beim Zweitliga-Team-Wettbewerb in Trebgast einen ausgezeichneten zweiten Platz in der Einzelwertung

Der Stolz war Bastian Glockshuber deutlich anzumerken. „Ich habe eigentlich schon immer ein bisschen davon geträumt, einmal bei einem Team-Wettbewerb auf dem Podest zu stehen. Das es jetzt tatsächlich geklappt hat, ist schon eine sehr coole Sache“, grinst der 28-Jährige über beide Ohren.

Seit mittlerweile vier Jahren trägt Glockshuber das Trikot eines Aschaffenburger Tritahlon-Klubs, der vor rund 24 Monaten mit einem anderen Verein zur Spannrit TSG Kornwestheim verschmolz. Nach dem letztjährigen Abstieg aus der Bundesliga ist nun die 2. Liga das neue Betätigungsfeld des gebürtigen Neuburgers und seiner Mannschaftskollegen. Die Regeln sind – im Vergleich zum „Oberhaus – identisch: Auch hier gibt es 16 Vereine, die pro Wettkampf fünf Athleten einsetzen dürfen – die besten vier kommen schließlich in die Wertung. Gestartet wird dabei über die Sprintdistanz, die neben 750 Meter Schwimmen auch 20 Kilometer Radfahren und einen Fünf-Kilometer-Lauf beinhaltet.

In seinem Team zählt Glockshuber freilich längst zu den absoluten Leistungsträgern. Ein Status, den der Bundeswehr-Berufssoldat auch am vergangenen Wochenende beim dritten von insgesamt fünf Zweitliga-Wettkämpfen in Trebgast (Kulmbach) eindrucksvoll bestätigte. Nachdem Glockshuber auf Position 24 aus dem Wasser gekommen war, startete er auf der 20 Kilometer langen Radstrecke eine tolle Aufholjagd. „Es ist sicherlich ein großer Vorteil, dass beim Mannschaftswettbewerb das Windschattenfahren erlaubt ist. Nachdem ich in einer starken Gruppe war, konnten wir uns Stück für Stück an die führenden Athleten heranarbeiten“, berichtet der Neuburger. In einem Pulk von rund 40 Teilnehmern ging es schließlich als Siebtplatzierter auf die finale Laufstrecke – ohnehin Glockshubers Paradedisziplin! „Die ersten 500 Meter nutze ich in der Regel, um meinen Rhythmus zu finden. Danach habe ich dann Vollgas gegeben und schließlich als Zweiter die Ziellinie passiert.“ Auch wenn er die Einzelwertung „selbstverständlich gerne gewonnen hätte, muss man ehrlich sagen, dass der Sieger mit zwölf Sekunden Vorsprung letztlich nicht mehr einzuholen war“. Ein Umstand, der für Glockshuber aber dennoch leicht zu verschmerzen war, schließlich stand unter dem Strich der erste Stockerl-Platz seiner Karriere in einem Team-Wettbewerb der 1. und 2. Bundesliga.

Viel Zeit zum Feiern oder Ausruhen bleibt Glockshuber nach diesem tollen Erfolg allerdings nicht. Bereits am Wochenende geht es ins deutsche Triathlon-Mekka nach Roth, wo er bei der dortigen „Challenge“ in einer Staffel die 180 Kilometer lange Radstrecke in Angriff nehmen wird.

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