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Leichtathletik

02.01.2017

Rekord nicht geknackt

Siegertrio: 45 Sekunden war Desale Okby (links) vom MTV 1881 Ingolstadt langsamer als Sieger Maximilian Sperl (Mitte), Pirmin Frey (rechts) wurde Zweiter.
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Siegertrio: 45 Sekunden war Desale Okby (links) vom MTV 1881 Ingolstadt langsamer als Sieger Maximilian Sperl (Mitte), Pirmin Frey (rechts) wurde Zweiter.

Maximilian Sperl und Anabel Knoll siegen beim Silvesterlauf, aber um Pirmin Frey vom Thron zu stürzen, reichte es nicht. Auch Politprominenz war am Start, aber einer fehlte

„Wow, geschafft.“ Dem beherzten Ausruf und kurzem Ausschnaufen folgten ein Strahlen und Gratulationen. Der Regensburger Maximilian Sperl, der für den SC Delphin Ingolstadt startet, freute sich über seinen Sieg beim 42. Silvesterlauf des TSV Neuburg. Er durchlief die sechs Kilometer lange Strecke in 18.15 Minuten. Damit blieb der Rekord des Lokalmatadors und Zweitplatzierten Pirmin Frey (heuer 19.28) aus dem Jahre 2013 mit 18.05 unangetastet. Schnellste Frau wurde am vergangenen Sonntag Anabel Knoll (SC Delphin Ingolstadt) mit einer Zeit von 21.35 Minuten. Mit der exakt gleichen Zeitmessung hatte die Schanzerin schon im Vorjahr die Frauenwertung gewonnen. Der Silvesterlauf war zugleich der vierte und letzte Lauf zum „Neuburger Rundschau Laufcup 2016“.

„Vor zwei Jahren kämpften wir mit Schneemassen, vor einem Jahr war es Schmuddelwetter mit jeder Menge Regen und heuer ist es zwar winterlich kalt, aber trocken und für die Teilnehmer ideal“, sagte der Organisator Hermann Schottnar. Der Leiter der Leichtathletikabteilung wünschte sich zum Start noch etwas Sonne. Dieser Wunsch wurde nicht erfüllt. Aber dafür strahlte Schottnar, als sich die Anmeldungen der 600er-Marke näherten. Schließlich waren es dann 599 gemeldete Teilnehmer, von denen 535 das Ziel erreichten. Davon waren 25 Bambini, 69 Schülerinnen und Schüler, 34 Jugendliche sowie 407 Frauen und Männer.

Für die Laufenthusiasten hieß es an Silvester weg vom Weihnachtsbaum und den Schmankerln und raus zum Sporteln. Kaum eine andere Disziplin kann zum Jahreswechsel so viele Menschen locken wie das Laufen. So auch in Neuburg, wo der Silvesterlauf eine 42-jährige Tradition hat. Gelaufen wurde auf der bewährten 6000 Meter langen Strecke, die vom TSV-Stadion am Englischen Garten über den Donaukai hinauf in die Altstadt führt. Weiter ging es hinunter zum Brandl und über den Nachtbergweg den Fluss entlang und wieder zurück.

Viele Zuschauer säumten die Strecken. Beim Hauptlauf wurden die Sportler zusätzlich in der Stadt angefeuert. Die ausgelassene Stimmung in den letzten Stunden des Jahres gaben der Veranstaltung so richtig Schwung. Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, der heuer wegen einer Erkältung selbst nicht mitgelaufen war, ließ pünktlich um 14 Uhr die Startpistole knallen. Während bei den Hobbysportlern das sichere, verletzungsfreie Durchkommen und der Spaß am Laufen im Vordergrund standen, dominierte bei den Leistungssportlern freilich das Ergebnis. So wie bei Maximilian Sperl. Der Vorjahressieger hatte sich wieder viel vorgenommen: „Die Laufstrecke ist fantastisch und abwechslungsreich.“ Was er als Handicap bezeichnete, waren die Minustemperaturen. „Ich studiere seit eineinhalb Jahren in Florida, da ist es etwas wärmer“, so Sperl. Er wusste, dass er in Neuburg wieder gut unterwegs sein werde und führte ab dem Donaudamm das Feld an. Schließlich kam er mit über einer Minute Vorsprung ins Ziel.

TSV-Urgestein Anton Lautner schaffte die Strecke in 25.28 Minuten. „Das ist eine halbe Minute schneller als mein gestecktes Ziel“, freute er sich. Rund 17 Minuten langsamer als der Sieger war Landratsstellvertreter Alois Rauscher (35.50). Für den Politiker ist die Zeit in seiner Altersklasse okay: „Ich bin heuer zum zehnten Mal dabei. Was zählt, sind das Durchkommen und die Freude am Laufen.“

Bei uns im Internet

Zahlreiche Bilder vom Silvesterlauf folgen bei uns im Internet unter www.neuburger-rundschau.de/bilder

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