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Jugendfußball

21.04.2015

Rückschlag im Aufstiegsrennen

Bauchlandung: Marco Bader verlor mit der U19 der JFG Neuburg in Rosenheim mit 0:1. Dabei wäre dem Kapitän beinahe ein Eigentor unterlaufen.
Bild: Xaver Habermeier

U-19-Junioren der JFG Neuburg verlieren in Rosenheim mit 0:1. Die U17 hingegen lässt mit einem deutlichen Auswärtserfolg aufhorchen. Auch die U13 überzeugt

Rückschlag für U-19-Junioren der JFG Neuburg. Beim TSV 1860 Rosenheim musste man eine 0:1-Niederlage einstecken. Die U17 hingegen feierte einen souveränen Erfolg.

Enttäuschung statt dem in den letzten Wochen so vertrauten Siegerlächeln zierte die Gesichter der JFG-Verantwortlichen und Spieler nach indiskutabler Leistung in Rosenheim. Zu keiner Phase war die JFG in der Lage, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und hatte es in der Schlussphase seinem glänzend aufgelegtem Keeper Edwyn Wolf zu verdanken, dass es bei der knappen, aber deswegen nicht minder schmerzlichen 0:1-Niederlage blieb. Vor allem die sonst so treffsichere Offensivabteilung erwischte einen rabenschwarzen Tag. Gegen tief- stehende Gastgeber zeigte sich dies überdeutlich im zweiten Spielabschnitt, in dem es ihr nicht gelang, aus dem Spiel heraus auch nur eine Torchance zu erarbeiten.

So war es nicht verwunderlich, dass nicht ein genialer Spielzug Wegbereiter des einzigen Treffers war, sondern eine missglückte Abwehraktion aufseiten der JFG. Beim Versuch, den Ball an der Strafraumgrenze abzuwehren, wurde der ansonsten fehlerfrei spielende Erik Pickl unfreiwillig zum Vorbereiter des 1:0 durch Marcel Erlinger in der 21. Spielminute. In der Folge wurden die Aktionen der JFG zwar etwas zwingender, mehr als ein platzierter Weitschuss von Stefan Klink (28.), den Rosenheims Torwart Mario Stockenreiter mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, sorgte aber zunächst nicht für Torgefahr. In der 40. Minute hätte eine Abwehraktion von Kapitän Marco Bader, die am Querbalken des eigenen Tores landete, beinahe den zweiten Treffer für Rosenheim bedeutet.

Die von Trainer Christian Krzyzanowski in der Schlussphase verordnete Totaloffensive führte auch nicht zum ersehnten Erfolg. Stattdessen nutzten die Hausherren geschickt die sich bietenden Räume und hatten zwei glasklare Möglichkeiten, das Ergebnis aus ihrer Sicht zu verbessern.

TSV Neuburg: Edwyn Wolf, Marco Bader, Stefan Klink, Fabian Scharbatke, Johannes Löffler, Ray Bishop, Cedric Sengl (46. Artan Halimi), Erik Pickl, Ermin Alagic, Alexander Grasser, Julian Hollinger (67. Georg Maier), Niklas Uhle.

Einen wundervollen Tag erlebten die JFG-Fußballer und deren Zuschauer, die mit einem großen Reisebus zum Auswärtsspiel nach Sonthofen gereist sind. Nach der druckvollen Anfangsphase brachte ein Strafstoß, der durch Edon Rexhepi verwandelt wurde, die Gäste in der 10. Spielminute in Führung. Nachdem einige gute Möglichkeiten ausgelassen wurden, unter anderem traf Manuel Kies in der 33. Minute den Pfosten, erzielte Ramazan Kurnaz kurz vor dem Pausenpfiff den so wichtigen zweiten Treffer. Die zweite Hälfte gestaltete sich eher ausgeglichen, wobei die Neuburger in der Chancenverwertung deutlich cleverer waren. Ramazan Kurnaz köpfte eine Flanke von Max Koschig mustergültig in das kurze Toreck. Vor dem Abpfiff setzte Musa Gülhan ebenfalls mit einem schönen Kopfballtreffer den Schlusspunkt.

Auf beiden Seiten waren Chancen erst einmal Mangelware. Dann ging der Gastgeber bis zur Halbzeit durch zwei Tore mit 2:0 in Führung. Die zweite Hälfte war dann vielleicht eine der besten JFG-Halbzeiten der Saison. Allen voran der sehr gut aufgelegte Jeremy Gnad setzte immer wieder seine Mitspieler in Szene. Edvin Hadzic war es in der 39. Minute vorbehalten, den verdienten Anschlusstreffer zu erzielen. Beflügelt von diesem Treffer dominierte man nun klar das Geschehen. Doch ließ man zu viele Chancen liegen. So war es letztlich ein Zufallstreffer, als David Horvath den Ball vor einem Gegner klären wollte. Der aus 25 Metern abgegebene Schuss wurde noch abgefälscht und lag plötzlich in den Maschen. Die letzten fünf Minuten hatte Quirin Nuber sogar noch die Möglichkeit, den Siegtreffer zu markieren, doch er verfehlte knapp aus kurzer Distanz. (geist)

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