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15.09.2020

SV Sinning: „Wir haben etwas gutzumachen“

Volle Kraft voraus: Willi Keller ist mit dem bisherigen Saisonverlauf und der Vorbereitung des SV Sinning nicht zufrieden. In der Tabelle soll daher noch ein Sprung nach oben gelingen.
Bild: Daniel Worsch

Plus Willi Keller ist mit dem siebten Tabellenplatz des SV Sinning in der A-Klasse Neuburg nicht zufrieden. Warum sich der Spielertrainer auf den Liga-Pokal freut.

Der SV Sinning hängt in der A-Klasse Neuburg als Tabellensiebter den eigenen Erwartungen hinterher. Nachdem in der Vorsaison als Zweiter die Relegation erreicht wurde, scheint das neuerliche Erreichen der Entscheidungsspiele kaum mehr möglich zu sein. Dennoch hat Spielertrainer Willi Keller die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

Kommen und Gehen

Der Abgang von Johannes Hummel ist die einzige Veränderung im Kader des SV Sinning. Der Offensivspieler hatte bisher ein Zweitspielrecht beim SVS und wird künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch wenn der Kader ansonsten unverändert blieb, muss Keller in den kommenden Wochen improvisieren. Stefan Huber muss an der Schulter operiert werden und fällt längere Zeit aus. Pius Dotzauer absolviert seine Meisterschule in Garmisch-Partenkirchen, weshalb er unter der Woche nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen kann. Keller hofft, dass er zumindest in den Spielen zur Verfügung steht. Insgesamt ist Keller mit dem Verlauf der Vorbereitung nicht zufrieden, da er wegen schulischer Verpflichtungen und Verletzungen meist auf zahlreiche Akteure verzichten musste. „Aber ich will nicht meckern“, sagt Keller, „weil die meisten Vereine diese Situation haben.“

Trainer

Willi Keller bestreitet seine zweite Saison als Spielertrainer beim SV Sinning. Welchen Wert er allein als Spieler hat, untermauern seine Zahlen. In der vergangenen Saison erzielte der 31-Jährige 23 Tore, in der laufenden sind es bereits elf. Ein Abschied sei für ihn nie zur Debatte gestanden, sagt Keller. „Ich habe Lust auf die Aufgabe in Sinning, der Verein und die Jungs sind super.“ Der Job in Sinning ist Kellers erste Station als Trainer und biete ein gutes Umfeld, um „Erfahrungen zu sammeln“.

SV Sinning: „Wir haben etwas gutzumachen“

Abbruch oder Fortsetzung?

Die lange Ungewissheit, ob und wann es weitergeht, machte Keller zu schaffen. „Mal hieß es, wir spielen, dann doch wieder nicht.“ Nun geht es los, was Keller positiv findet. Seiner Meinung nach hätte viel früher gestartet werden können, weil die Hygienevorschriften auf den regionalen Fußballplätzen gut eingehalten werden können. „Wenn noch länger gewartet worden wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass sich die Leute eine Alternative zum Fußball suchen“, sagt er.

Liga-Pokal

Keller kann dem Wettbewerb nur Positives abgewinnen. „Zunächst ist unsere Gruppe richtig geil, weil wir einige Derbys spielen können. Da ist immer etwas los.“ Die Sinninger Gegner heißen SC Rohrenfels, FC Illdorf und TSV Ober-/Unterhausen. Auch wenn der Verband nicht endgültig festgelegt hat, wie es danach weitergeht, freut sich Keller auf weitere Aufgaben. „Es geht ja in K.O.-Spielen weiter, was sehr interessant ist. Dort ist jede Partie ein Endspiel und man ist gezwungen, zu gewinnen.“ Für manche Vereine sei es zudem sicherlich interessant, über den Liga-Pokal um den Aufsteig zu spielen. Da sich am Ende nur eine von 85 Mannschaften im Fußballkreis Augsburg durchsetzen wird, habe der SV Sinning nicht unbedingt dieses Ziel. „Dafür braucht man richtig Glück und einen riesen Lauf, dazu eine sehr gute Mannschaft“, sagt der 31-Jährige.

Ausgangslage und Zielsetzung

Als Tabellensiebter liegt der SV Sinning hinter den eigenen Erwartungen, weshalb Keller mit der Saison nicht zufrieden ist. „Wir haben einige Spiele verloren, die wir nicht hätten verlieren müssen.“ Ursprüngliches Ziel sei der fünfte Platz gewesen. Das bestehe noch immer. „Da wollen wir hin, wir wollen weiter nach vorne und haben etwas gutzumachen.“ Ein Hoffnungsschimmer sei das Startprogramm. „In den nächsten fünf Spielen treffen wir auf Gegner, die wir schlagen können.“ Wenn dies gelinge, sagt Keller mit einem Schmunzeln, „ist vielleicht doch noch mehr drin.“ Sieben Punkte Rückstand sind es derzeit auf Rang zwei, der die Teilnahme an der Relegation bedeuten würde.

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