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22.01.2015

SV Sinning stellt sich neu auf

Jahresversammlung: Erhard Jackel hört nach 30 Jahren auf

Nachdem beim SV Sinning bereits seit längerer Zeit feststand, dass Erhard Jackel (2. Vorsitzender), Alfons Appel (Schriftführer) und Roland Geiger (Jugendleiter) für kein Amt mehr zur Verfügung stehen, wurden die Neuwahlen bei der diesjährigen Mitgliederversammlung von vielen Mitgliedern mit Spannung und auch mit einigen Bedenken erwartet. Kein Wunder, brachen doch mit diesen drei Personen wichtige Amtsträger weg. Hinzu kommt, dass allgemein die Bereitschaft, sich für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen, immer mehr abnimmt.

Vor allem der Rückzug Jackels nach 30-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in verschiedenen Positionen beim SVS wog schwer. Zum Abschluss blickte Jackel auch mit ein wenig Wehmut auf sein langjähriges Wirken mit vielen Höhen und Tiefen zurück. Um so positiver war dann der Ausgang der anschließenden Wahlen. Mit Christian Kölbl als neuem 2. Vorsitzenden, Christoph Gastl als erstem Beisitzer und Vorstandsunterstützer, Julian Stachel (Jugendleiter) und Alexander Mergel (Schriftführer) sprang die „U25-Generation“ in die Bresche und übernimmt künftig Verantwortung im Sportverein. Bevor es jedoch so weit war, standen erst die diversen Rückblicke auf das abgelaufene Vereinsjahr an.

Vor einer „Rekordkulisse“ von 55 Mitgliedern blickte Reinhard Schimpl auf diverse Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr zurück. Enttäuscht zeigte er sich davon, dass einige Veranstaltungen von den Mitgliedern nicht wie erhofft besucht waren. Das geplante Menschenkickerturnier musste sogar mangels Teilnehmer abgesagt werden.

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Ein gemischtes Fazit zog der alte und neue Fußball-Abteilungsleiter Eduard Kölbl. Nachdem die vergangene Saison mit einem guten fünften Platz in der A-Klasse Neuburg beendet wurde, befindet man sich zur Zeit im Abstiegskampf. Er verdeutlichte aber, dass die Mannschaft genügend Potenzial habe, sich aus dieser Situation herauszukämpfen. Zudem würden nach und nach einige Jugendspieler in die Herrenmannschaften eingebaut, was für mehr Konkurrenz sorgen werde.

Aufgrund mangelenden Nachwuchses befinden sich derzeit nur noch sehr wenige Sinninger Jugendspieler in den Spielgemeinschaften mit dem TSV Ober-/Unterhausen, SC Rohrenfels und der TSG Untermaxfeld. Nichts desto trotz würden diese Akteure voll zu ihrem Verein stehen und seien auch Leistungsträger in ihrer jeweiligen Altersklasse.

Der letzte und positivste Bericht der dreistündigen Versammlung war dann dem Kassier Thomas Ruf vorbehalten. Aufgrund einiger Sonderfaktoren im abgelaufenen Vereinsjahr konnte er ein gutes Plus in der Vereinskasse vermelden. Nach seinem Bericht blickte er auf seine nun zehnjährige Tätigkeit im Verein zurück und ermunterte vor allem die junge Generation, Verantwortung im Verein zu übernehmen – was diese dann auch tat. (thr)

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