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11.09.2020

SV Weichering: Zeit für Experimente

Bald geht es wieder los: Der SV Weichering mit Markus Lautner, hier gegen Sinnings Willi Keller, belegt derzeit Rang neun in der A-Klasse Neuburg.
Bild: Daniel Worsch

Plus Der SV Weichering befindet sich in der A-Klasse Neuburg im absoluten Niemandsland. Dennoch freut sich Trainer Peter Leimser auf den Wiederbeginn.

Auch wenn es für den SV Weichering in der A-Klasse Neuburg rein sportlich betrachtet um nicht mehr viel geht, brennt Cheftrainer Peter Leimser mit seinem Team auf den „Re-Start“. Dabei muss der SVW jedoch auf eine Stammkraft verzichten.

Kommen und Gehen

„Kontinuität“ heißt beim SV Weichering das Zauberwort in Sachen Personal. Bis auf „Sechser“ Michael Mandlmeier, den es zum Kreisklassisten SV Grasheim zog, kann Cheftrainer Peter „Lupo“ Leimser auf seinen bewährten Kader zurückgreifen. „Wir hätten Michael natürlich sehr gerne behalten“, sagt Leimser und ergänzt: „Nachdem er sich vor einem Jahr gegen Sinning das Kreuzband gerissen hatte und dementsprechend eine lange Pause einlegen musste, hat er sich in der ersten Saisonhälfte wieder zurückgekämpft. In meinen Augen wäre es zwar besser gewesen, wenn er den restlichen Verlauf bei uns durchgezogen hätte. Aber letztlich wollte er einfach etwas Neues bei einem höherklassigen Verein probieren.“

Trainer

Trotz der monatelangen Corona-Pause ist die Lust von Peter Leimser auf den Trainer-Job nach wie vor riesengroß. „Bei mir gab es überhaupt keine Gedanken, mit dem Fußball aufzuhören oder das Engagement beim SV Weichering vorzeitig zu beenden“, verrät Leimser. Und das gleich aus mehreren Gründen. „Zum einen möchte ich ohnehin immer eine angefangene Saison mit meiner Mannschaft abschließen. Zum anderen stehen das Team und die Abteilungsleiter zu 100 Prozent hinter mir“, so der SVW-Übungsleiter. Als Zeichen des Vertrauens wurde sein am Ende dieser Saison auslaufender Vertrag bereits um eine weitere Spielzeit verlängert. Sprich: Auch in der Saison 2021/2022 wird der „Wirbelwind“ Peter Leimser über den Weicheringer Sportplatz wehen.

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Abbruch oder Fortsetzung?

„Ich finde es gut, dass die unterbrochene Saison fortgesetzt wird. Die Jungs wollen alle Fußball spielen und brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht“, weiß Leimser. Selbstverständlich unter der Voraussetzung, „dass sich wirklich jeder an die Hygiene-Regeln hält. Wenn das der Fall ist, macht es in meinen Augen schon Sinn, dass es weitergeht“. Begegnungen ohne Zuschauer lehnt der Weicheringer Coach allerdings ab. „Die Zuschauerzahl bei einer A-Klassen-Partie ist grundsätzlich ziemlich überschaubar. Und die 40 Leute, die sich das anschauen wollen, würde man unter Einhaltung der Abstandsregel auf einem Sportplatz locker unterbringen“, meint Leimser.

Liga-Pokal

In der Gruppe D des Liga-Pokals bekommt es der SV Weichering mit dem SV Waidhofen und der DJK Brunnen zu tun. „Die Idee des Liga-Pokals kann man eigentlich nur begrüßen“, lobt Leimser und ergänzt: „Dieser Wettbewerb hat aufgrund der Tatsache, dass man aufsteigen kann, durchaus einen sportlichen Wert. Mit etwas Glück kann man dort sehr weit kommen.“ Auch die Tatsache, dass der Liga-Pokal nach Spielklassen aufgeteilt wurde, sei laut Leimser „eine wirklich gute Sache.“

Ausgangslage und Zielsetzung

Mit 18 Punkten aus 15 Begegnungen und Rang neun befindet sich der SV Weichering im absoluten Niemandsland der A-Klasse Neuburg. Dementsprechend hat die Leimser-Truppe im weiteren Verlauf weder mit dem Auf- noch Abstieg etwas zu tun. „Aus diesem Grund ist es für mich wichtig, gerade auch im Hinblick auf die neue Saison die eine oder andere taktische Sache auszuprobieren. Unter anderem haben wir jetzt auf eine Viererkette umgestellt“, verrät Leimser, der zudem „gerne noch den einen oder anderen Platz im Klassement gutmachen“ möchte.

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