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Donau/Isar

01.06.2018

Schreibt der SV Karlshuld Geschichte?

Die Blicke der SVK-Verantwortlichen werden auch am Sonntag unweigerlich aufs Handy gehen.
Bild: Roland Geier

Nach 64 Jahren droht den Möslern der Absturz die Kreisklasse

Alles hadern beim SV Karlshuld, dass man den Klassenerhalt in der Kreisliga Donau/Isar noch nicht eingetütet hat, hilft nichts: Die Grünhemden stehen unmittelbar davor, nach 64 (!) Jahren wieder einmal unterhalb der Kreisliga Fußball spielen zu müssen.

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Selten war das Saisonfinale im Kampf um den Abstieg ein derartiger Nervenkitzel wie am morgigen Sonntag. Zur Lage: Der TSV Etting steht bereits als künftiger Kreisklassist fest. Wer der zweite direkte Absteiger sein wird beziehungsweise in die Relegation gehen muss, wird sich nun am letzten Spieltag entscheiden. Die besten Aussichten, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, hat der Tabellenelfte FC Hepberg (27 Punkte), der den FC Wackerstein/Dünzing (13./24 Punkte) zu Gast hat. Bei einem Sieg des FCH wäre Wackerstein abgestiegen und der Zwölfte, SV Karlshuld (26 Punkte), müsste in die Relegation. Sollte Wackerstein gewinnen, gäbe es für das Krzyzanowski-Team zwei Möglichkeiten: Entweder der Direktabstieg oder – bei einem eigenen Sieg gegen den FC Sandersdorf (15 Uhr/Sporttenne-Stelzer-Stadion) – die Rettung.

Nüchtern betrachtet Christian Knöferl die derzeitige Situation. Seine Enttäuschung über das bisherige Abschneiden der Mannschaft konnte der sportlich Leiter des SVK allerdings nicht verbergen. „Wir sind mit einem Sieg gegen Hepberg in die Frühjahrsrunde gestartet und waren zuversichtlich, dass wir mit dieser Leistung nichts mit dem Abstieg zu tun haben würden. Aber die Mannschaft wurde immer schlechter und glänzte nur noch durch individuelle Fehler, die sich letztlich auch gerächt haben“, resümierte Knöferl, der unter der Woche die Mannschaft noch einmal in die Plicht nahm.

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Auch Trainer Peter Krzyzanowski hat sich im Urlaub viele Gedanken gemacht, wie er die eklatanten Fehler seiner Truppe abstellen kann: „Wir müssen jetzt im letzten Spiel alles ausblenden, was zuletzt war und uns voll auf diese Partie konzentrieren. Es gilt, alles reinzuhauen, um die geringe Chance, die uns bleibt, noch an das rettende Ufer zu gelangen, zu nutzen.“

lKreisklasse 2 PAF: Der TSV Lichtenau hat es morgen (15 Uhr) selbst in der Hand, den direkten Abstieg in die A-Klasse zu vermeiden. Die Truppe von Dominik Bechermeier erwartet zum Kellerduell den SV Gerolshausen, der aktuell mit einem Zähler Vorsprung auf dem Relegationsplatz liegt. Mit einem Sieg und der Schützenhilfe des FC Tegernbach gegen den FC Fathi Ingolstadt (11.) könnte Lichtenau sogar die Relegation vermeiden.

lA-Klasse 2 West: Die Reserve des SV Karlshuld ist nach acht Niederlagen in Folge noch einmal in Bedrängnis gekommen und muss womöglich um den Klassenerhalt bangen. Ein Zähler morgen (13 Uhr) gegen Ober-/Unterhaunstadt II (8.) würde indes zum Ligaverbleib reichen. Bei einer Niederlage müsste die Truppe von Thorsten Möbius allerdings auf die Schützenhilfe der SpVgg Hofstetten hoffen.

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