1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Lokalsport
  4. Seriensieger verpasst den Rekord

Silvesterlauf

02.01.2018

Seriensieger verpasst den Rekord

Copy%20of%20Silvesterlauf%206.tif
5 Bilder
Die strahlenden Sieger der Hauptklasse: (von links) der Zweite Sebastian Mahr, Sieger Maximilian Sperl und Pirmin Frey, der den dritten Rang belegte.

Maximilian Sperl gewinnt zum dritten Mal hintereinander bei den Männern. Bei den Frauen verteidigt Anabel Knoll ihren Titel. Welches Fazit die Organisatoren ziehen

„Juhu, zum dritten Mal den Neuburger Silvesterlauf gewonnen!“ Dem beherzten Ausruf und kurzen Ausschnaufen folgten ein Strahlen und Gratulationen. Der Regensburger Maximilian Sperl, der für den SC Delphin Ingolstadt startet, freute sich über seinen erneuten Sieg beim 43. Silvesterlauf des TSV Neuburg.

Er durchlief die sechs Kilometer lange Strecke in 18.14 Minuten. Damit bleibt der Rekord des Lokalmatadors und Drittplatzierten Pirmin Frey (heuer 19.52) aus dem Jahr 2013 mit 18.05 unangetastet. Schnellste Frau wurde am vergangenen Sonntag die Vorjahressiegerin Anabel Knoll mit einer Zeit von 21.38 Minuten. Der Silvesterlauf war zugleich der vierte und letzte Lauf zum „Neuburger Rundschau Laufcup 2017“.

„Vor zwei Tagen lag hier noch ein halber Meter Schnee, aber wir haben schnell geräumt“, scherzte der Organisator Hermann Schottnar. Der Leiter der Leichtathletikabteilung freute sich über den extremen Wetterumschwung und über ideale Bedingungen. „Das ist fast schon wie beim Frühjahrslauf“, konstatierte er mit Blick auf die 14 Grad.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Gefreut hat sich Schottnar über die reibungslose Abwicklung im Vorfeld und schließlich die Durchführung mit 35 freiwilligen Helfern des TSV Neuburg. „Meine Ehrenamtlichen wissen genau, was zu tun ist.“ Einige kommen trotz der Mitarbeit sogar dazu, selbst mitzulaufen. „Das lasse ich mir nicht entgehen, noch dazu ist es für mich heute ein Warm up“, so Anton Lautner. Er erklärte auch gleich warum. „Nach dem Lauf in Neuburg setze ich mich in den Zug und fahre nach Zürich, wo um Mitternacht ein Marathon startet und da bin ich erstmals dabei.“

Aber davor hieß es für Lautner und all die Laufenthusiasten (640 Startnummern wurden vergeben), am 31. Dezember kurz nach der Mittagspause weg von den Feiertagsschmankerln und raus in den Englischen Garten zum Laufen. Kaum eine andere Disziplin kann zum Jahreswechsel im Flachland so viele Menschen locken. So auch in Neuburg, wo wieder die bewährten 6000 Meter zurückzulegen waren.

Die Strecke führte vom TSV-Stadion hinaus auf den Donaudamm und über den Englischen Garten in Richtung Donaukai und hinauf in die Altstadt. Weiter ging es hinunter zum Brandl und über den Nachtbergweg den Fluss entlang und wieder zurück. Viele Zuschauer säumten die Strecken. Die ausgelassene Stimmung der Sportler schwappte auf alle über und verlieh der Veranstaltung so richtig Schwung. Bereits ab 13 Uhr starteten die Bambini und Schüler. Einzige Änderung im Programm war eine Verkürzung des 2,7-Kilometer-Laufs. Der wurde im Waldstück wegen matschigen Bodens um 500 Meter verkürzt.

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling, der heuer gesundheitsbedingt nicht mitlaufen konnte, ließ pünktlich um 14 Uhr die Startpistole für das Hauptfeld knallen. Während bei den Hobbysportlern das verletzungsfreie Durchkommen und der Spaß im Vordergrund standen, dominierte bei den Laufcracks das Ergebnis. Wie beim Sieger Maximilian Sperl: „Freilich wollte ich hier den dritten Sieg in Folge laufen. Das ist mir bei den idealen Bedingungen auch geglückt“. Daneben war Lokalmatador Pirmin Frey mit seinem dritten Rang zufrieden. „Ich studiere derzeit in Wien und habe kaum Zeit für das Training, aber meine Zukunft ist mir derzeit wichtiger“, sagte er und gratulierte dem Sieger. Was am Samstagnachmittag einige Läufer als Handicap bezeichneten, war der böige Wind. „Ich bin topfit, aber als Leichtgewicht für Wind ziemlich anfällig“, betonte Aceto Filippo (TSV Neuburg). Er schaffte die Strecke trotzdem in beachtlichen 22.59 Minuten.

Auch politische Prominenz mischte sich mit Landratsstellvertreter Alois Rauscher unter das Teilnehmerfeld. „Ich bin schon über zehn Jahre dabei, was zählt sind das Durchkommen und die Freude am Laufen“, so der Politiker. Moderatorin Henriette Appel hauchte dem Laufevent zusätzlichen Esprit ein. „Sie ist jemand aus unserem Verein und weiß, wovon sie spricht“, lobte Hermann Schottnar die Ansagerin.

Eine Bildergalerie des 43. Neuburger Silvesterlaufs ist im Internet unter www.neuburger-rundschau.de/bilder zu finden.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20P1040023.tif
Veranstaltung

Freude bei den Feuerschützen

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen