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NR-Sportskanone

18.05.2020

Simon Fisher: „Rory McIlroy ist meine Nummer eins“

Lebt schon seit Jahrzehnten für den Golf-Sport: Simon Fisher, unter anderem Head Pro bei Zieglers Golfplatz.
Bild: Zieglers Golfplatz

Plus Der 63-jährige Engländer Simon Fisher hat bereits eine bewegte Golf-Karriere hinter sich. In unserer Serie verrät der Head Pro von Zieglers Golfplatz, welchen Fußball-Teams er die Daumen drückt.

Wer sich mit Simon Fisher über den Golf-Sport unterhält, der merkt sofort, dass es sich um „die“ große Leidenschaft des 63-Jährigen handelt. In Huddersfield geboren, griff Fisher im Alter von zehn Jahren erstmals zum Schläger. Eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereuen sollte. Nachdem er im Jahr 1977 seinen Abschluss zum „PGA Pro Great Britain“ machte, nahm er in den darauffolgenden Jahren sogar an PGA-Turnieren in Europa und den USA teil. Sieben Jahre später zog es Fisher dann als Head Pro (Golf-Lehrer) erstmals nach Deutschland, wo er letztlich auch sesshaft blieb. Seit dem vergangenen Jahr gibt er sein enormes Wissen auch an seine Golf-Schüler auf Zieglers Golfplatz in Neuburg weiter. In unserer Serie „NR-Sportskanone“ stellen wir Simon Fisher auf eine etwas „andere“ Art und Weise vor.

Strand oder Berge

Fisher: „Nachdem ich einst viele Jahre in Norddeutschland gelebt habe, ist es natürlich der Strand. Ich habe die Zeit und die dortigen Spaziergänge am Meer immer sehr genossen. Auch wenn es mir in Bayern sehr gut gefällt, bin ich in Sachen Strände noch nicht wirklich fündig geworden (lacht).

Fahrrad oder E-Bike

Fisher: „Ich selbst habe zwar kein Fahrrad, da ich lieber zu Fuß gehe. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich sicherlich kein E-Bike nehmen. Dabei schummelt man nur (lacht).“

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Bier oder Wein

Fisher: „Ich bin ein leidenschaftlicher Wein-Liebhaber – egal ob weiß oder rot! Meine Frau und ich fahren alle zwei Jahre zur Wein-Probe in die Pfalz, da wir vor allem deutsche Weine sehr gerne mögen.“

Fisch oder Fleisch

Fisher: „Beides! Als gebürtiger Engländer geht zum einen nichts über Fish & Chips! Zum anderen liebe ich aber auch ein gutes Steak mit handgemachten Pommes von meiner Frau. Das ist schon etwas sehr Leckeres.“

Fußball oder Rugby

Fisher: „Ich bin ein richtig großer Fußball-Fan. In Deutschland schlägt mein Herz für Werder Bremen, während in England Huddersfield Town ’meine’ Mannschaft ist. Ich bin dort geboren und als Kind immer zu den Spielen gegangen. Leider ist das Team des ehemaligen deutschen Trainers David Wagner ja in der vergangenen Saison aus der Premier League wieder abgestiegen.“

Euro oder Pfund

Fisher: „Euro! Ich finde es nicht gut, was da zuletzt in Großbritannien mit dem EU-Austritt passiert ist. Ich glaube, dass viele Engländer gar nicht wissen, was das genau bedeutet. Es wird sehr interessant zu beobachten sein, wie sich das Ganze dort weiterentwickelt.“

Sonne oder Regen

Fisher: „Auf alle Fälle Sonne – auch zum Golfen! Ich bin der Meinung, dass wir hier in Deutschland vom Klima her eigentlich das perfekte Golf-Wetter haben.“

Holz oder Eisen

Fisher: „Schwierig. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann Holz! Mit diesem Schläger-Typ ist man in der Regel zwar nicht so genau wie mit dem Eisen. Doch mein Vorteil ist, dass ich mit dem Holz diesbezüglich sehr gut umgehen kann. Auch kann man mit dem Holz natürlich weiter schlagen. Das beste und bekannteste Beispiel dafür ist der ’Driver’, mit dem man ja bekanntlich seine Abschläge macht.“

Trolley oder Cart

Fisher: „Ich fahre jetzt nicht so gerne mit dem Cart, sondern gehe lieber zu Fuß. Das hängt vor allem auch damit zusammen, dass man dadurch besser seinen Spiel-Rhythmus findet. Mit dem Cart geht alles doch sehr schnell.“

Rory McIlroy oder Jordan Spieth

Fisher: „Ganz klar Rory McIlroy! Er ist für mich die Nummer eins – und das nicht nur, weil er ein Brite ist. Ich mag einfach seine Spielweise und schaue ihm ungemein gerne zu. Er ist einfach ein großartiger Golf-Spieler.“

Tiger Woods oder Phil Mickelson

Fisher: „Tiger Woods! Er hat in der Vergangenheit wirklich sehr viel für den Golf-Sport geleistet. Ohne ihn hätten wir Golf-Lehrer mit Sicherheit nicht so viel zu tun (lacht). Auch heute schaue ich Tiger noch immer sehr gerne zu, weil er einfach ein toller und spektakulärer Spieler ist.“

Ryder Cup oder PGA-Masters

Fisher: „Für mich ist der Ryder Cup das größte und zugleich spannendste Event im weltweiten Golf-Sport. Natürlich haben auch die PGA-Masters ihren besonderen Reiz, da dort die besten Golfer der Welt um den begehrtesten Einzel-Titel spielen. Aber ich stufe den Ryder Cup von seiner Wertigkeit her noch etwas höher ein.“

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