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Volleyball

21.05.2015

Sporthalle statt Schule

Hatten sichtlich ihren Spaß: Die zahlreichen Schüler kamen bei der Neuburger Stadtmeisterschaft im Volleyball voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Bilder gibt es auch im Internet unter „www.neuburger-rundschau.de/bilder“.
Bild: Xaver Habermeier

Insgesamt 32 Teams kämpfen bei der Neuburger Stadtmeisterschaft mit vollem Einsatz um die Titel

Mit großem Einsatz nahmen rund 250 Schüler an den 21. Neuburger Stadtschulmeisterschaften im Volleyball teil. Die 32 Teams aus neun Schulen spielten bei diesem von der Volleyball-Abteilung des TSV Neuburg ausgerichteten Turnier in acht Wettkampfklassen. Diese wohl einzigartige Veranstaltung gehört mittlerweile zum festen Programm der Schulen.

Motivation und Begeisterung, wohin man schaute. Anfeuerungsrufe und rhythmisches Klatschen unterstützten die jungen Sportler, die in spannenden Matches die Sieger in der Mehrfachhalle am Volksfestplatz ermittelten. Um jeden Ball wurde gekämpft, egal ob es um die ersten oder letzten Plätze ging.

Mit von der Partie waren mit einer Mannschaft die Mittelschule Neuburg und die Berufsschule, für die ein Team der Berufsintegrationsklassen antrat. Stark vertreten (10) beteiligte sich die Maria-Ward-Realschule unter der Regie von Sportlehrerein Regine Heilmann. Ebenfalls mit zehn Mannschaften war das Descartes-Gymnasium vertreten, wobei sechs Teams die Schülerinnen und vier die Schüler stellten. Obwohl die eigene Turnhalle seit Jahren gesperrt ist, liefen drei Truppen der Wirtschaftsschule auf. Erfreulich, dass nach fünf Jahren ein männliches Team dabei war. Drei Mannschaften stellten die Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, die BFS für Kinderpflege und der BFS für Sozialpflege. Für die Fachakademie für Sozialpädagogik spielten drei Teams.

Bereits um acht Uhr begrüßte Wettkampfleiter Siegfried Zeitler die Teilnehmer und erklärte kurz den Ablauf. Zu einem Zeitpunkt, an dem „normalerweise“ viele der Anwesenden noch schlafen, ging es gleich auf fünf Feldern los. Die 32 Teams zwischen der fünften und zwölften Klasse boten ein buntes Bild. Die 5./6. Klassen spielen dabei – wie die U 13 – auf dem Kleinfeld „Drei-gegen-Drei“. Auf Wunsch der Lehrkräfte wurde erstmals in den 7./8. Klassen das Turnier auf dem U14-Feld ausgetragen (Vier-gegen-Vier). Eine sinnvolle Neuerung, wie die Spiele zeigten. Die Wettkämpfe der 9./10. und 11./12. Klassen fanden auf dem Normalfeld (Sechs-gegen-Sechs) statt.

Die Schiedsgerichte stellte dabei die Volleyball-Abteilung unter der Leitung von Heinz Kirschner. Bis zum Ende um 13.05 Uhr waren 61 Partien absolviert, von Zeitler minutengenau durchgezogen und die Ergebnisse im Computer erfasst.

Neben dem sportlichen Miteinander war es dem Veranstalter wichtig, dass auch Nicht-Vereinsspieler im Team sich erfahren und Wettkampf-Stimmung nicht nur live miterleben, sondern auch mitgestalten können. Die Jugendlichen hatten Gelegenheit, sich zu engagieren, selbstständig und verantwortungsbewusst um ihre Belange zu kümmern. Positiv wirkt sich dies zudem auf das Schulklima aus, wenn sie für ihre Schule starten. Zudem waren zahlreiche Fans und auch „Nicht-Sportlehrkräfte“ angereist, um „ihre“ Teams anzufeuern.

Am Ende des Turniers gab es zufriedene Gesichter und anerkennende Worte. Der Sportreferent der Stadt Neuburg, Christian Peschik, nahm in Vertretung des Schirmherrn und Oberbürgermeisters Bernhard Gmehling die Siegerehrung vor. Er unterstrich dabei das tolle Engagement der jugendlichen Teilnehmer und dankte der Volleyball-Abteilung für die hervorragende Durchführung.

Inge Kirschner erhält ein Präsent als Dankeschön

Zum Abschluss überraschte die 2. Vorsitzende des TSV Neuburg, Karin Zeitler, mit einem Präsent Inge Kirschner für deren Engagement und Einsatz für diese Veranstaltung. „Ohne sie gäbe es die Stadtschulmeisterschaften in Volleyball nicht, Wir hoffen, dass sie noch lange weitermacht“, so Zeitler. Sowohl für die Spieler als auch Zuschauer war es wieder ein tolles Erlebnis und Werbung für den Volleyball-Sport.

gibt es im Internet unter „www.tsv1862-neuburg.de“ (Berichte)

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