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Versammlung

01.04.2019

TSV Neuburg zieht Bilanz

Über die Wiederwahl freuten sich der erste Vorsitzende Udo Kotzur (vorne links) sowie die zweite Vorsitzende Sonja Schlamp-Bauer (vorne Mitte) und der dritte Vorsitzende Hermann Schottnar (vorne rechts). Ebenfalls unterstützen (von links) Martina Walter und Siegfried Zeitler den Verein als Beisitzer und Erwin Kettl als Kassenprüfer. Kassierin Uschi Eitelhuber und Daniel Müller sitzen ebenfalls dem Vereinsausschuss bei.
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Über die Wiederwahl freuten sich der erste Vorsitzende Udo Kotzur (vorne links) sowie die zweite Vorsitzende Sonja Schlamp-Bauer (vorne Mitte) und der dritte Vorsitzende Hermann Schottnar (vorne rechts). Ebenfalls unterstützen (von links) Martina Walter und Siegfried Zeitler den Verein als Beisitzer und Erwin Kettl als Kassenprüfer. Kassierin Uschi Eitelhuber und Daniel Müller sitzen ebenfalls dem Vereinsausschuss bei.
Bild: Laura Freilinger

Neben der Wiederwahl des Vorstands und zahlreichen Ehrungen zieht der TSV Neuburg trotz hoher finanzieller Belastungen im vergangenen Jahr eine positive Bilanz. Udo Kotzur kündigt Rückzug an.

Im Herzen des Neuburger Englischen Gartens haben sich Mitglieder der Delegiertenversammlung des Turnsportvereins 1862 Neuburg (TSV) versammelt. Der erste Vorsitzende Udo Kotzur führte die Gäste durch sein Programm, welches unter anderem Neuwahlen des Vorstands sowie zahlreiche Ehrungen für sportliches und ehrenamtliches Engagement vorsah.

Im vergangenen Jahr, so Kotzur, seien die Mitgliederzahlen weiterhin angestiegen. Vor allem Abteilungen wie die der Gesundheitssportarten und der Turner fänden einen „ungebrochen großen Zulauf“. Dagegen müssten Wettkampfsportarten möglicherweise ihren Stellenwert ändern und sich neu interpretieren. Die Mitgliederbeiträge wurden wie üblich zum Zweck der Selbstfinanzierung um 2,5 Prozent angehoben.

Ein Großteil der Investitionen des vergangenen Jahres wurde für Sanierungen wie etwa der Vereins-Gastwirtschaft „Siam-Grill“, die Installation einer neuen EDV-Anlage in der Geschäftsstelle sowie für einen neuen Boden im Gymnastiksaal getätigt. Kotzur zog trotz dieser hohen finanziellen Belastungen eine positive Bilanz, da nun alle vor zehn Jahren geplanten baulichen Maßnahmen abgeschlossen wurden.

TSV Neuburg: Anton Lautner erhält Verdienstnadel in Gold

Einige Mitglieder wurden im Anschluss für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre sportlichen Erfolge geehrt. Besonders gute Ergebnisse erzielten die Sportler der Abteilungen Schwimmen, Synchronschwimmen, Volleyball, Basketball und Triathlon. Außerdem freuten sich einige Mitglieder des TSV über langjährige Mitgliedschaften von 25 bis zu 60 Jahren. Siegfried Stachel, Helena Mischka und Uschi Eitelhuber bekamen eine Verdienstnadel in Silber, während Anton Lautner durch die Verleihung der Verdienstnadel in Gold geehrt wurde. „Der TSV Neuburg ist eine Säule im Sozialgefüge unserer Stadt“, betonte der zweite Bürgermeister Rüdiger Vogt in seiner Rede den „weithin bekannten TSV-Gemeinschaftssinn.“

Im Kassenbericht des Jahres 2018 präsentierte Kassierin Uschi Eitelhuber die Zahlen des besonders durch Sanierungen geprägten Jahres. „Mit der Hilfe aller konnte jedoch das höchste Ergebnis der TSV-Geschichte mit Ehrgeiz, Engagement und Fleiß erzielt werden“, so Eitelhuber. Der Verein machte trotz der hohen Investitionen weder Schulden noch Gewinn.

TSV Neuburg: Udo Kotzur bleibt Vorsitzender

Die 71 stimmberechtigten Delegierten wählten im Anschluss den Vorstand 2019 sowie neue Beisitzer im Vereinsausschuss. Udo Kotzur freute sich über seine nahezu einstimmige Wiederwahl, kündigte aber bereits seinen Rückzug für das Jahr 2020 an. „Es braucht eine neue Kraft an der Spitze, die den Verein weiterbringt“, findet er. Ohne Gegenstimmen wurden Sonja Schlamp-Bauer zur zweiten Vorsitzenden sowie Hermann Schottnar zum dritten Vorsitzenden gewählt. Als neue Beisitzer wurden Siegfried Zeidler, Daniel Müller, Martina Walter und Uschi Eitelhuber einstimmig gewählt. Die Posten des Senioren- und Frauenvertreters wurden aufgrund fehlender Bewerber nicht besetzt. „Eine Bereicherung für das Vereinsleben wäre nun noch ein sportbegeisterter, junger Mensch, der ein Freiwilliges Soziales Jahr im Verein verbringen möchte“, erklärte Udo Kotzur.

Nach der Wahl stimmten die Delegierten aufgrund der DSGVO für eine Neufassung der Vereinssatzung, die sich von der alten aber nur in Details unterscheidet. Ein Antrag, dass die Geschäftsführung für Beschlüsse beratend mitwirken darf, wurde von einer eindeutigen Mehrheit abgelehnt.

Für das Jahr 2019 strebt der Vorstand die Behebung größerer Wasserschäden im Vereinsheim sowie ein breiteres Angebot im Kindersport aufgrund des allgemein zunehmenden Bewegungsmangels der Jugend an.

Nach der Veranstaltung scheint der wiedergewählte erste Vorsitzende Udo Kotzur sehr zufrieden. „Der Verein ist für mich durchaus ein Stück Leben, ich bin von klein auf damit aufgewachsen. Außerdem haben wir aktuell eine sehr gut funktionierende Geschäftsstelle“, lobt er den Verein und freut sich schon jetzt auf sein letztes Jahr als erster Vorsitzender.

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