Bezirksliga Nord

29.07.2018

Umjubelter Einstand

Erstes Punktspiel als neuer Spielertrainer des FC Ehekirchen – und gleich ein Sieg: Michael Panknin (Mitte) konnte mit seinen Schützlingen einen verdienten 4:0-Erfolg gegen den TSV Hollenbach bejubeln.
Bild: Dirk Sing

Der neue Spielertrainer des FC Ehekirchen, Michael Panknin, feiert mit seinem Team gegen den TSV Hollenbach einen verdienten 4:0-Erfolg

Es gibt zweifelsohne schlechtere Einstände als jenen, den Michael Panknin am Samstagabend in der „Elektro-Schmaus-Arena“ feierte. Seit dieser Saison ist der 29-Jährige, der zuvor beim Regionalligisten VfB Eichstätt zu den Leistungsträgern zählte, als Spielertrainer beim Bezirksligisten FC Ehekirchen tätig. Dabei weiß Panknin aus eigener Erfahrung als Kicker nur zu genau, dass zwischen der Vorbereitung und den Punktspielen oftmals Welten liegen.

Um so erleichterter und glücklicher war der „Trainer-Debütant“ nach den 90 Minuten gegen den TSV Hollenbach, dass seine Premiere letztlich mehr als gelungen war. Seine Truppe hatte die Gäste nicht nur mit einer 0:4-Schlappe auf die (kurze) Heimfahrt geschickt, sondern dabei auch spielerisch eine starke Leistung geboten, die Appetit auf mehr macht.

„Uns war bewusst, dass das ein Geduldsspiel werden würde. Dementsprechend waren wir darauf auch eingestellt und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, meinte Panknin, für den der Führungstreffer von „Rückkehrer“ Nico Ledl in der 24. Minute „sicherlich der Türöffner war. Danach sind wir immer sicherer und selbstbewusster geworden“. Großen „Anteil“ an diesem Treffer hatte freilich auch TSV-Schlussmann Marco Wittmeir. Einen Freistoß von Simon Schmaus ließ er unglücklich nach vorne abprallen, wo Ledl am schnellsten reagierte und den Ball ungehindert zum 1:0 einschieben konnte.

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Wie von Panknin beschrieben, wuchs nun von Minute zu Minute das Selbstbewusstsein der FCE-Kicker, die sowohl über die beiden Außenbahnen (Julian und Christoph Hollinger) als auch durch das Zentrum mächtig Druck ausübten. Diesem konnte die Gäste-Abwehr um Spielertrainer Christian Adriano-wytsch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts zweimal nicht standhalten – da es schlichtweg zu schnell ging. Zweimal fand Simon Schröttle mit herrlichen Zuspielen auf Höhe der Strafraumgrenze Fabian Scharbatke, der das Spielgerät jeweils sehenswert weiterleitete. Zunächst profitierte davon Schmaus (30.), dann Christoph Hollinger (38.) – und schon stand es 3:0 für den FC Ehekirchen. Eine Drei-Tore-Führung, die zu diesem Zeitpunkt auch völlig in Ordnung ging, da vom TSV Hollenbach auch offensiv überhaupt nichts kam. FCE-Keeper Simon Lenk musste im ersten Durchgang keinen einzigen Ball parieren.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich am Geschehen wenig. Ehekirchen nahm zwar etwas den Fuß vom Gaspedal, ohne jedoch die Kontrolle über das Geschehen zu verlieren. Selbst als sich Max Jahner in der 56. Minute nach einem unnötigen Foulspiel an der Seitenlinie die Gelb-Rote Karte abholte (Panknin: „Der Schiedsrichter hat ziemlich kleinlich gepfiffen. Aber darauf muss man sich einfach einstellen.“), kam von den Hollenbachern in Sachen Angriffsbemühungen zunächst wenig bis gar nichts. Vielmehr legten die Gastgeber vor den 300 Zuschauern in der 60. Minute nochmals nach: Bei einem Eckball von Panknin stand erneut Ledl goldrichtig und traf zum 4:0.

Dass es am Ende bei diesem Resultat blieb, daran hatte schließlich Lenk doch noch seinen Anteil. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken gestatteten seine Vorderleute den Gästen in der Schlussphase noch zwei gute Gelegenheiten zur Resultatsverbesserung. Doch sowohl gegen Adrianowytsch (87.) als auch Jonas Ruisinger (89.) bewies der FCE-Torhüter, „dass wir uns auf ihn verlassen können“ (Panknin).

FC Ehekirchen: Lenk, Panknin, Schmaus (68. M. Rutkowski), Chr. Hollinger (72. Kranner), Jahner, Ledl, S. Rutkowski, J. Hollinger, Schröttle, Wenger, Scharbatke.

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