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Kreisliga Ost

09.09.2019

Untermaxfeld auf dem Boden der Tatsachen

Aller Einsatz war umsonst: Lukas Spielvogel und die TSG Untermaxfeld hatten bei der 0:8-Niederlage gegen den BC Aichach nicht den Hauch einer Chance.
Bild: Willi Baudrexl

Plus Aufsteiger TSG Untermaxfeld wartet weiter auf den ersten Sieg. Am Sonntag gab es in Aichach eine 0:8-Klatsche. Trainer Rückel kennt die Gründe für den Fehlstart

An den 26. Mai 2019 denken sie bei der TSG Untermaxfeld nur allzu gerne zurück. Aus gutem Grund. Mit einem 5:0-Schützenfest am letzten Spieltag beim FC Rennertshofen machten die Mösler die Meisterschaft in der Kreisklasse Neuburg und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga Ost perfekt. Die anschließenden Feierlichkeiten waren mindestens genauso groß wie die Vorfreude auf die neue Spielklasse.

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Heute, rund dreieinhalb Monate später, sind die TSG-Kicker – deutlich früher als erhofft – auf dem harten Boden der (Kreisliga-)Realität angekommen. Nach den ersten vier Begegnungen im neuen Betätigungsfeld liest sich die Bilanz fast schon erschreckend: Mit lediglich einem Zähler sowie einem Torverhältnis von 2:16 rangieren die Schützlinge von Trainer Wolfgang Rückel auf dem letzten Tabellenplatz. Am vergangenen Sonntag folgte dann sogar der bisherige sportliche Tiefschlag in Form einer 0:8-Schlappe beim Aufstiegsanwärter BC Aichach.

Untermaxfelder mit großen personellen Sorgen

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„Aufgrund unserer personellen Situation hatte ich eigentlich schon im Vorfeld mit einer Niederlage gerechnet“, erklärt Rückel. Auch wenn diese am Ende „um einige Tore zu hoch ausgefallen ist, war das Ergebnis in dieser Art und Weise definitiv nicht schön“. Seine Mannschaft sei „überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen“ und konnte die Räume „nicht zustellen. Das haben die Aichacher dann gnadenlos ausgenutzt“. Neben den beiden Offensiv-Kräften Marco Veitinger (verletzt beziehungsweise im Urlaub) und Ray Bishop (Rot-Sperre) musste Rückel gegen den BCA unter anderem auch noch auf seine verletzten Abwehr-Stammkräfte Stefan Seißler und Dennis Karmann verzichten. Zudem kassierte der spielende Co-Trainer Daniel Eisenhofer gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit auch noch die Gelb-Rote Karte. „Spätestens nach diesem Platzverweis war es endgültig vorbei. Wir wollten zwar das Ergebnis noch halbwegs in Grenzen halten. Aber auch das ist uns nicht mehr gelungen“, so Rückel.

Dem erfahrenen TSG-Übungsleiter ist bewusst, „dass die Mannschaft, die wir in Aichach auf dem Platz stehen hatten, letztlich kein Kreisliga-Format hat“. Einen Vorwurf speziell an seine jungen Akteure wie Ben Walter (kam von der JFG Donaumoos), der aufgrund der dünnen Personaldecke quasi ins „kalte Wasser“ geworfen wurde, wollte Rückel freilich nicht machen. „Diese Jungs müssen sich erst einmal im Senioren-Bereich freischwimmen. Dass das jetzt gleich in der Kreisliga passiert, ist natürlich alles andere als optimal“, weiß der 50-Jährige, der vielmehr seine etatmäßigen Leistungsträger in die Pflicht nimmt: „Wir haben auch einige durchaus routinierte Akteure im Team, die momentan weit von ihrer Normalform entfernt sind. Gerade von denen erwarte ich schon ein bisschen mehr.“

Keine Hektik oder Panik bei der TSG Untermaxfeld

Dass es für seine Truppe in der Kreisliga Ost „kein lockerer Spaziergang oder ein Wunschkonzert“ werden würde, dessen war sich Rückel freilich bereits vor Saisonbeginn bewusst. „Selbst wenn wir alle Mann immer an Bord hätten, wäre die Kreisliga eine große Herausforderung für uns. Mit den derzeitigen Ausfällen wird das Ganze natürlich noch etwas schwieriger“, meint der TSG-Coach. Bereits zum jetzigen frühen Zeitpunkt in Hektik oder gar Panik zu verfallen, hält Rückel indes für einen schlechten Ratgeber. „Trotz unseres schlechten Starts liegen die Mannschaften im unteren Bereich des Klassements immer noch dicht beisammen. Mit einem Sieg würde sich unsere aktuelle Situation zumindest zeitweise etwas entspannen.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Möslern am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Feldheim, der mit lediglich einem „Dreier“ aus den ersten vier Partien ebenfalls nicht gut aus den Startlöchern gekommen ist. „Für das Selbstvertrauen der Jungs wäre ein Erfolg natürlich immens wichtig“, sagt Rückel – wohlwissend, dass auf dem personellen Sektor zumindest kurzfristig kaum Besserung eintreten wird.

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