Landesliga Südwest

23.08.2019

Verlieren verboten!

Einschwören auf das Kellerduell am Samstag bei der SpVgg Kaufbeuren: Für die Kicker des FC Ehekirchen zählt im Allgäu nur ein Sieg.
Bild: Luis Bauer

Für Ehekirchens Trainer Gerhard Hildmann zählt im Kellerduell am Samstag bei der SpVgg Kaufbeuren nur ein dreifacher Punktgewinn

Wenn es um die Wichtigkeit und den Stellenwert der Partie am Samstag (14 Uhr) bei der SpVgg Kaufbeuren geht, redet Gerhard Hildmann erst gar nicht um den heißen Brei. „Selbstverständlich ist das eone ganz wichtige Partie, die wir unter allen Umständen erfolgreich gestalten müssen“, betont der Trainer des Landesligisten FC Ehekirchen. Ein Blick auf das aktuelle Klassement untermauert diese deutliche Aussage: Beide Kontrahenten haben nach nunmehr sieben Spieltagen lediglich zwei Punkte auf ihrem Konto. Aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses hat der FCE derzeit die „rote Laterne“ inne, während der Gastgeber aus dem Allgäu einen Platz davor rangiert.

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„Es ist jetzt einfach an der Zeit, dass wir endlich unseren ersten Sieg einfahren. Bei einer weiteren Niederlage würde der Abstand zum rettenden Ufer schon ziemlich groß werden und auch das Selbstvertrauen der Jungs noch weiter in den Keller gehen“, weiß Hildmann. Dass seine Schützlinge auch am vergangenen Wochenende bei der 1:2-Niederlage gegen den TSV Gilching nicht gerade mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde waren (neben drei Pfosten- und Lattentreffern wurde auch noch der vermeintliche 2:2-Ausgleich von Nico Ledl wegen eines angeblichen Handspiels aberkannt) im Bunde waren, nahm der erfahrene Übungsleiter zwar zu Kenntnis. Als etwaige Ausrede wollte er dies aber nicht gelten lassen: „Wir müssen jetzt einfach mal den Ball über die Torlinie und nicht an die Latte schießen. Wenn man aus drei Metern Torentfernung das Aluminium trifft, dann ist das irgendwann sicherlich auch einmal eine Frage der Qualität. Solche Chancen muss man einfach eiskalt nutzen.“

Auch die Tatsache, dass in diesem Kellerduell mit Simon Schmaus (wurde für seine Rote Karte in Geretsried für drei Partien gesperrt) und Michael Panknin (sein VfB Eichstätt muss gleichzeitig gegen Illertissen ran) zwei eminent wichtige Akteure fehlen, lässt Hildmann als mögliches Alibi nicht zählen. „Wir haben auch in der Vorbereitung ohne ’Schmausi’ und ’Panki’ gespielt und dabei sehr gute Vorstellungen abgeliefert. Und genau das erwarte ich jetzt auch von meinem Team in Kaufbeuren.“

Dass sich die Allgäuer nach vier Niederlagen zum Auftakt zuletzt etwas gefestigter präsentierten und dabei sowohl gegen Jetzendorf (2:2) als auch in Geretsried (0:0) ungeschlagen blieben, nahm der FCE-Übungsleiter zwar zur Kenntnis. „Doch wir wollen unseren Fokus in erster Linie auf die eigene Leistung lenken. Alles andere können wir ohnehin nicht beeinflussen“, weiß Hildmann, der zumindest voraussichtlich wieder auf die Hollinger-Brüder Julian und Christoph (vorausgesetzt, das Duo kommt rechtzeitig aus dem Kroatien-Urlaub zurück) zurückgreifen kann.

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