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Fußball-Landesliga

12.09.2019

VfR Neuburg reist zum „Top-Favoriten“

In Sonthofen gefordert: Neuburgs Marco Friedl (rechts).
Bild: Dirk Sing

Lilaweiße sind heute in Sonthofen gefordert. Was Alexander Egen von der Partie erwartet.

Vor einem durchaus besonderen Spiel steht der VfR Neuburg in der Landesliga Südwest. Zum einen geht es zum Bayernligaabsteiger 1. FC Sonthofen, der zu den stärksten Mannschaften der Liga gehört. Zum anderen findet die Partie bereits am heutigen Freitagabend (19 Uhr) statt, was eine spezielle Atmosphäre unter Flutlicht garantiert.

Die kurzfristige Vorverlegung kam auf Wunsch des VfR Neuburg zustande, der am Samstag auf einige Akteure hätte verzichten müssen. „Natürlich sind wir Sonthofen dankbar, dass sie uns entgegengekommen sind“, sagt Co-Trainer Alexander Egen, der die Vorteile für den Gegner nicht unkommentiert lassen will. „Durch den neuen Termin kommen wahrscheinlich mehr Zuschauer.“

Sportlich treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die Experten bei ihren Meistertipps ganz oben auf dem Zettel hatten und die ihre Favoritenstellung bisher auch unter Beweis stellten. Die Lilaweißen sind Tabellenführer (zehn Spiele/23 Punkte), die Allgäuer sind Dritter (neun Spiele/20 Punkte). „Sonthofen ist als Absteiger der Top-Favorit auf den Aufstieg“, sagt Egen. „Sie haben eine gestandene Mannschaft mit starken Einzelspielern.“ Allen voran Andreas Hindelang, der es auf fünf Saisontore bringt. Dennoch, so Egen weiter: „Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, sind wir schwer zu schlagen. Auch von Sonthofen.“

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VfR Neuburg: Sebastian Habermeyer fällt aus

Wie bereits beim 6:1-Sieg gegen den FC Kempten in der vergangenen Woche muss der VfR Neuburg, bei dem Cheftrainer Christian Krzyzanowski nach seinem Urlaub wieder an der Seitenlinie stehen wird, auf Sebastian Habermeyer verzichten. Der Kapitän hat sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Offen ist, ob auch das Syndesmoseband betroffen ist. Sicher ist, dass Habermeyer, Dreh- und Angelpunkt im VfR-Spiel, einige Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. „Eins-zu-Eins ist Seppi nicht zu ersetzten“, sagt Egen, der den Ausfall im „Kollektiv“ auffangen will und auch etwas Positives aus der Situation zieht. „Unser Spiel ist sehr auf Seppi ausgerichtet. Ohne ihn sind wir vielleicht flexibler und schwerer auszurechnen.“

Nicht länger verzichten müssen die Lilaweißen hingegen auf die Defensivspieler Maximilian Eberwein und Marco Bader, die ihre Verletzungen auskuriert haben. Erstmals nicht mehr dabei sein wird Niklas Golling, den es studienbedingt nach Bayreuth zieht. Egen hält dem Offensivmann eine Hintertür offen. „Eventuell kann er in einigen Spielen aushilfsweise auflaufen.“

Abfahrt nach Sonthofen ist heute bereits um 14 Uhr, was für einige Akteure der Arbeit wegen eine Herausforderung darstellt. Alle hätten es hinbekommen, so Egen. Einzig bei ihm selbst werde es eng, so der Co-Trainer, der sich das Spiel notfalls live im Internet anschauen will.

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