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11.10.2019

Wolfgang Rückel: „Dann können wir jedes Team schlagen“

Holte mit der TSG Untermaxfeld in den vergangenen drei Spielen fünf Punkte: Wolfgang Rückel und sein Team treffen am Sonntag auf den TSV Burgheim.

Wolfgang Rückel spricht über die Gründe des schwachen Saisonstarts und den jüngsten Aufwärtstrend. Warum er der TSG Untermaxfeld gegen den TSV Burgheim eine Überraschung zutraut.

Kellerkind gegen Spitzenteam – unter diesen Voraussetzungen steht am Sonntag (15 Uhr) das Kreisliga-Derby zwischen dem Aufsteiger TSG Untermaxfeld und TSV Burgheim. Wir haben vor dieser Partie mit TSG-Trainer Wolfgang Rückel gesprochen.

Herr Rückel, der Saisonstart verlief für die TSG Untermaxfeld bekanntlich weniger positiv. Ihr Team konnte in den ersten sechs Partien nur einen Punkt holen. Welche Gründe hatte diese Misere aus Ihrer Sicht?

Rückel: Die Gründe sind ganz einfach erklärt. Wir hatten sehr viele Verletzte und mussten auf gewisse Spieler auch wegen Roter Karten verzichten. Teilweise stand bei uns daher ein Team auf dem Feld, das nicht tauglich für die Kreisliga war. Außerdem haben einige Akteure eine Pause eingelegt. Die Veränderungen in der Mannschaft brauchen Zeit.

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Aktuell lässt sich wieder ein Aufwärtstrend erkennen. In den vergangenen drei Begegnungen wurden immerhin fünf Zähler gesammelt. Würden Sie behaupten, dass sich Ihre Mannschaft wieder gefangen hat?

Rückel: Ja, wir haben uns auf jeden Fall wieder ein Stück weit gefangen. In den vergangenen drei Partien sind wir fast wieder in Bestbesetzung angetreten. Wichtig ist für uns vor allem, dass Marco Veitinger wieder zurückgekehrt ist. Er ist ein Schlüsselspieler, der auch in diesen Duellen wichtige Tore erzielt hat. Wenn dann auch noch Dennis Karmann und Stefan Seißler zurückkehren, haben wir endgültig alle Mann wieder an Bord.

Was ist mit Ihrer Mannschaft in Bestbesetzung möglich?

Rückel: Dann können wir in dieser Liga jedes Team schlagen. Ich denke, dass wir dann nicht nur in der Lage sind, für Überraschungen zu sorgen, sondern tatsächlich mit allen Mannschaften mithalten können. Jetzt müssen wir aber erst einmal Punkte holen, um uns von unten hochzuarbeiten.

Also ist das Mindestziel der Klassenerhalt?

Rückel: Wir haben uns vor der Saison intern besprochen und den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Wenn möglich, wollen wir sogar auf einem einstelligen Tabellenplatz landen.

Wirft man einen Blick auf die jüngste Vergangenheit, hat es der TSG Untermaxfeld stets an dauerhafter Konstanz gefehlt. In den vergangenen vier Jahren ist man zweimal in die Kreisklasse abgestiegen, konnte andererseits genauso oft den direkten Wiederaufstieg feiern. Denken Sie, dass der Begriff „Fahrstuhlmannschaft“ passend sein könnte?

Rückel: Wenn man das Ganze so betrachtet, trifft das wohl zu. Davon wollen wir aber weg. Wir wollen uns in der Kreisliga halten.

Also würden Sie behaupten, dass die TSG Untermaxfeld über ein kreisligataugliches Team verfügt?

Rückel: In Bestbesetzung auf alle Fälle.

Muss der Verein den Kader dann vielleicht noch breiter aufstellen, um dadurch die erhoffte Konstanz zu erlangen?

Rückel: Aktuell legen Marco Scharbatke, Matthias Irl und Patrick Auerhammer eine Pause ein. Sehr wahrscheinlich stehen uns alle drei nach der Winterpause wieder zur Verfügung. Mit diesen Verstärkungen ist unser Kader auf jeden Fall breit genug aufgestellt.

Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang auch die Verpflichtung von Daniel Eisenhofer und Ray Bishop?

Rückel: Beide Spieler sind natürlich extrem wichtig. Daniel fungiert als Co-Trainer und verleiht uns mit seiner Qualität und Erfahrung sehr viel Sicherheit in der Defensive. Trotzdem hat auch er seine Zeit gebraucht. Ray verstärkt unsere Offensive enorm. Er ist noch nicht bei 100 Prozent und braucht ebenfalls ein bisschen Zeit.

Am Sonntag muss die TSG Untermaxfeld gegen den TSV Burgheim ran. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Rückel: Bei Burgheim läuft es richtig gut. Sie haben eine starke Mannschaft und schon in der vergangenen Saison oben angeklopft. Vielleicht ist Burgheim aufgrund guter Verstärkungen in dieser Saison reif für den nächsten Schritt.

Gehört der TSV Burgheim für Sie sogar zum Favoritenkreis um den Aufstieg?

Rückel: Ich habe sie in dieser Saison noch nicht gesehen. Teams wie Pöttmes und Aichach haben aber scheinbar noch nicht dieselbe Konstanz wie Burgheim.

Liegt die Favoritenrolle im morgigen Derby beim TSV Burgheim?

Rückel: Natürlich. Die schieben wir gerne den Burgheimern zu (lacht).

Welche Dinge sind notwendig, um dennoch Punkte einzufahren?

Rückel: Wir werden mauern und sie auskontern. Ich denke, dass die Einstellung in einer solchen Partie sowieso stimmen wird. Wir werden Burgheim das Leben schwer machen. An einem guten Tag und mit ein wenig Glück können wir auf jeden Fall für eine Überraschung sorgen.

Weitere Begegnung

Mit vier Punkten und einem desaströsen Torverhältnis von 7:30 ist die DJK Langenmosen Tabellenletzter. Am Sonntag (15 Uhr) ist Aufsteiger SC Mühlried zu Gast, der derzeit Rang vier belegt.

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