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Donau/Isar

07.04.2018

Zähes Ringen um jeden Zähler

Gastieren beim Tabellennachbarn: Co-Trainer Claudio Maritato (links) und der SV Karlshuld sind beim TSV Hohenwart gefordert.
Bild: Roland Geier

Karlshulds Trainer Peter Krzyzanowski wirft den Blick bereits auf die kommende Saison. Gedanken an einen möglichen Aufstieg ringen ihm nur ein Lächeln ab

Gut aus den Startlöchern ist der SV Karlshuld in der Kreisliga Donau/Isar mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den FC Hepberg gekommen und hat dadurch den Vorsprung zum Abstiegsrelegationsplatz zwölf auf acht Zähler vergrößert.

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Am morgigen Sonntag (15 Uhr) gastieren die Grünhemden nun beim Tabellennachbarn TSV Hohenwart, der zwei Zähler hinter den Möslern auf Rang elf rangiert und sein Auftaktspiel beim SV Sandersdorf mit 0:1 verlor. Ein Gegner also, der mit dem SV Karlshuld auf Augenhöhe ist. Unterschätzen darf man ihn dennoch nicht, wie SVK-Trainer Peter Krzyzanowski sagt. „Wir haben uns vorgenommen, dass wir aus den ersten zwei Spielen sechs Zähler holen, um uns weiter ins Mittelfeld abzusetzen“, so Krzyzanowski, der die Reise zum Patenverein des SVK mit einem guten Gefühl antritt. Denn in der Hinrunde gewannen die Grünhemden gegen die Paartaler mit 3:1. David Ibraimovic sicherte den Erfolg mit einem Dreierpack. „Das war eines der besten Spiele von uns in der Hinrunde“, erinnert sich der SVK-Coach an das Duell und hofft, dass die drei Zähler erneut an sein Team gehen. Für den Gedanken, dass seine Mannschaft noch einmal ganz vorne angreifen könne, hat der Coach der Karlshulder nur ein müdes Lächeln übrig. „Für mich gilt es, dass wir uns nach hinten ein dickes Polster zulegen, dann konzentrieren wir uns bereits auf die kommende Saison. Was aber nicht heißen soll, dass wir nicht bestrebt sind, jedes Spiel zu gewinnen. Ich bin hierhergekommen, um etwas aufzubauen und dazu ist auch Geduld gefragt, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen“, richtet der SVK-Coach den Blick bereits voraus.

Doch zunächst gilt es für die Mösler, sich ein Polster nach unten zu erarbeiten. Einzig zu bemängeln hat Krzyzanowski nur die Chancenverwertung seiner Mannschaft, die gegen Hepberg trotz guter Möglichkeiten den Deckel nicht draufmachte und es ihrem überragenden Torhüter Tobias Eckl zu verdanken hatte, dass der Rückrundenstart glückte. Weiterhin muss Krzyzanowski auf seinen Stürmer Patrik Palfy verzichten, der seit einiger Zeit krankheitsbedingt fehlt. Armin Bortenschlager (privat verhindert) fehlt ebenfalls. Dafür kann der SVK-Trainer wieder auf Betim Durmishi bauen, der seine Rotsperre abgesessen hat.

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Eigentlich hatte man erwartet, dass es am 18. Spieltag zwischen dem TSV Lichtenau (11.) und dem SV Hundszell (10.) zu einem Spitzenduell kommt. Doch nun geht es am morgigen Sonntag (15 Uhr) für beide Teams gegen den Abstieg. Der Vorsprung zum Relegationsplatz beträgt einen beziehungsweise zwei Zähler.

Vor einen schweren Gang steht am morgigen Sonntag (15 Uhr) die Reserve des SV Karlshuld. Die Truppe von Trainer Thorsten Möbius, die mit einer 2:3-Heimniederlage gegen den MTV Ingolstadt startete, gastiert beim Tabellendritten SpVgg Hofstetten.

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