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Landesliga Südwest

16.11.2018

Zugabe auf eine bislang tolle Saison?

Zufriedener VfR-Übungsleiter: Christian Krzyzanowski.
Bild: Xaver Habermeier

VfR Neuburg trifft auf den Tabellenzweiten SC Olching. Unabhängig vom Ausgang dieser Begegnung zieht Trainer Christian Krzyzanowski bereits ein rundum zufriedenes Fazit

Zwei Partien stehen in diesem Jahr noch auf dem Programm. Dem Spitzenspiel am heutigen Samstag (14 Uhr) in der heimischen Sparkassen-Arena gegen den Tabelenzweiten SC Olching folgt eine Woche später noch das Gastspiel beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Oberweikertshofen. Ungeachtet der Tatsache, dass die Lilaweißen zuletzt etwas schwächelten sowie dem Ausgang der beiden noch verbleibenden Begegnungen fällt das Fazit von Trainer Christian Krzyzanowski hinsichtlich der bisherigen Landesliga-Saison deutlich aus: „Man kann vor den Jungs wirklich nur den Hut ziehen. Sie haben eine überragende erste Hälfte dieser Spielzeit absolviert.“

Als Bezirksliga-Meister und Aufsteiger sei man – nach 31-jähriger Abstinenz – zunächst mit dem Ziel Klassenerhalt in das Abenteuer Landesliga gestartet. „Dass wir dieses Vorhaben bereits am 16. Spieltag mit dem Sieg gegen Wolfratshausen in die Tat umsetzen würden, damit konnte sicherlich niemand rechnen“, so Krzyzanowski. Statt im Tabellenkeller tummelten sich seine Schützlinge von Beginn an in ganz anderen Sphären – und zwar ganz vorne im Klassement! Dass sein Team – auch aufgrund von zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen – zuletzt ins Straucheln geriet, war für den VfR-Übungsleiter indes nicht wirklich überraschend. „Der Umgang mit solch bitteren Niederlagen gehört zu unserem Entwicklungsprozess. Wir bauen auf unsere jungen Spieler beziehungsweise die Aufstiegsmannschaft. Daher müssen wir einfach mit Fehlern leben, die aufgrund von Unerfahrenheit passieren“, erklärt Krzyzanowski.

Dass die Lilaweißen dabei vier ihrer vergangenen fünf Niederlagen allesamt gegen Kontrahenten aus den „Top Sechs“ der Tabelle hinnehmen mussten, unterstützt diese These. „Wir müssen uns eingestehen, dass diese Mannschaften vom Personal her mit lauter höherklassigen Spielern besetzt sind und uns neben der Erfahrung auch die Qualität in der Breite des Kaders fehlt. Verletzungen wie die von Sebastian Habermeyer oder Ray Bishop können wir schlichtweg nicht ersetzen, so Krzyzanowski. Etwaigen Kritikern, die dem VfR Neuburg vorwerfen, nach den Abgängen von Florian Ihring und Alexander Müller im August nicht nochmals auf dem Transfermarkt tätig geworden zu sein, entgegnet der VfR-Coach: „Wir haben uns seinerzeit trotz des dünnen Kaders gegen Neuzugänge entschieden, um unseren eigenen Akteuren Spielzeit zu ermöglichen. Uns war bewusst, dass wir das auf Kosten des sportlichen Erfolgs machen würden.“

Auch wenn man den zweiten Tabellenplatz am vergangenen Wochenende an den heutigen Kontrahenten SC Olching, der allerdings noch eine Partie mehr aufweist, abgeben musste, stehen die Lilaweißen mit Rang drei immer noch hervorragend da.

„Wir wollen jetzt die letzten beiden Spiele noch bestmöglich absolvieren, um damit ein grandioses Jahr 2018 zu krönen“, sagt Krzyzanowski.

Dass gerade mit dem SCO ein „dickes Kaliber“ auf seine Truppe wartet, dessen ist sich der 42-Jährige freilich bewusst. „Olching verfügt über eine sehr erfahrene und starke Mannschaft, die unbedingt in die Bayernliga aufsteigen möchte. Sie hat in den vergangenen 14 Partien nur einmal verloren“, weiß Krzyzanowski. Wieder zurückgreifen kann der Neuburger Trainer dabei auf Ray Bishop, während Daniel Eisenhofer und Robert Zisler weiter verletzungsbedingt fehlen.

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