DEL-Finale

09.04.2015

Zurück in die Vergangenheit

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Christoph Gawlik

Insgesamt fünf Akteure der aktuellen Panther-Mannschaft haben bereits für den Endspiel-Konkurrenten Adler Mannheim beziehungsweise die Jungadler gespielt

Wenn die Ingolstädter Panther am morgigen Freitag (19.30 Uhr) zur Auftaktpartie der diesjährigen DEL-Finalserie bei den Adlern Mannheim gastieren, dann heißt es gleich für fünf Akteure des ERCI: zurück in die Vergangenheit! Mal Hand aufs Herz: Hätten Sie gewusst, um welche Spieler es sich dabei handelt? Im Gespräch mit der Neuburger Rundschau erinnern sich die Ex-Adler an ihre Zeit bei den Kurpfälzern zurück.

lTimo Pielmeier (Torhüter/2004 bis 2005: Jungadler Mannheim): „Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern, da es meine erste Station war, wo ich nicht mehr daheim bei meinen Eltern gewohnt habe. Von dem her war es schon eine gewisse Umstellung. Mit den Jungadlern bin ich zwar gleich auf Anhieb DNL-Meister geworden – allerdings nur als dritter Torhüter. Nachdem ich mich dort nicht wirklich gefördert gesehen habe, bin ich nach nur einer Saison zu den Kölner Haien gewechselt. Um so schöner war es dann für mich, dass ich in meinem zweiten Haie-Jahr als Nummer eins-Goalie die DNL-Meisterschaft mit Köln in der SAP-Arena gegen Mannheim feiern konnte. Ein tolles und unvergessliches Erlebnis.“

lBenedikt Kohl (Verteidiger/2004 bis 2008: Jungadler und Adler Mannheim): „Ich habe damals eine schriftliche Einladung zur Teilnahme an einem Nachwuchs-Camp von den Jungadlern bekommen. Obwohl ich der Meinung war, dass ich eigentlich auch beim EV Füssen gut aufgehoben sei, meinte mein Vater, dass ich mir das einfach mal anschauen solle. Als ich dann das Sichtungstraining absolviert habe, war ich jedoch schnell der Überzeugung, dass ich nach Mannheim gehe. Im Nachhinein war es für mich sicher ein Glücksfall. Jeder, der sich im deutschen Nachwuchs-Eishockey auskennt, weiß, dass die Jungadler ’die’ Topadresse sind. In der Saison 2007/2008 habe ich dann schließlich auch mein erstes DEL-Match absolviert. Es war zugleich das letzte Punktspiel gegen die Krefeld Pinguine. Zuvor hatte ich ja schon für den Kooperationspartner Heilbronn in der Oberliga gespielt und konnte mich dementsprechend Schritt für Schritt weiterentwickeln. 2008 habe ich dann ja die nächste Stufe in Augsburg erklommen.“

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lMichel Périard (Verteidiger/2010-2011: Adler Mannheim): „Insgesamt blicke ich doch mit etwas gemischten Gefühlen auf diese eine Spielzeit in Mannheim zurück. Letztlich war es für alle Seiten eine eher durchschnittliche Saison – auch für mich persönlich! Die Mannschaft war damals ein bisschen komisch zusammengestellt. Unter anderem hatten wir fast nur Offensiv-Verteidiger im Kader. Bis zum Schluss hatte kaum ein Spieler seine Rolle gefunden. In den Playoffs war dann auch ziemlich schnell gegen die Düsseldorfer EG Endstation. Danach bin ich ja zum ERC Ingolstadt gewechselt – die beste Entscheidung in meiner Karriere.“

lChristoph Gawlik (Stürmer/2002 bis 2004: Jungadler und Adler Mannheim): „Nachdem ich zuvor bereits einige Turniere mit der Bayernauswahl absolviert hatte, wurde ich vom damaligen Jungadler-Trainer Helmut de Raaf angeschrieben und zu einem Mini-Camp eingeladen. Dort waren die besten deutschen Spieler meines Jahrgangs vertreten. Als ich dann das Angebot bekam, nach Mannheim zu wechseln, habe ich dieses sofort angenommen, da die Jungadler schon damals die erste Adresse im Nachwuchs-Eishockey waren. Natürlich war das Ganze zunächst nicht einfach. Du bist von zuhause weg, lebst in einem Internat und musst die Verbindung Schule/Sport meistern. Doch letztlich konnte mir damals nichts Besseres passieren. In der Saison 2003/2004 habe ich dann auch gleich meine erste DEL-Partie in Iserlohn bestritten. Das war eine unglaubliche Erfahrung.“

lThomas Greilinger (Stürmer/2004-2005: Adler Mannheim): „Ich bin damals im Tausch für Tomas Martinec von Nürnberg nach Mannheim gewechselt. Auch wenn die Adler zu diesem Zeitpunkt noch im Friedrichspark gespielt haben, waren sie bereits so etwas wie der FC Bayern München des deutschen Eishockeys. Anfangs ist es für mich persönlich auch sehr gut gelaufen. Doch dann habe ich mir eine schwere Knieverletzung, genauer gesagt einen Knorpelschaden, zugezogen, die meine sportliche Karriere zwischenzeitlich für einige Jahre unterbrochen hat. Meine damaligen Trainer waren Helmut de Raaf und Stephane Richer.“

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