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Bezirksliga Schwaben

16.05.2015

Zwischen Hoffen und Bangen

Haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben: Markus Kleber (Mitte) und seine Teamkollegen von der TSG Untermaxfeld. Heute gastieren die Mösler beim bereits feststehenden Meister TSV Meitingen.
Bild: Roland Salzbrenner

Während der FC Ehekirchen heute gegen Günzburg den Klassenerhalt perfekt machen könnte, muss die TSG Untermaxfeld beim Meister Meitingen gewinnen

Den Glauben an sich selbst habe man nie aufgegeben, betonte Untermaxfelds Trainer Sepp Lösch in den letzten Wochen des harten Abstiegskampfes gebetsmühlenartig. Spätestens nach dem 4:0-Triumph am vergangenen Wochenende gegen den FC Donauwörth dürften die Wegbegleiter der TSG diese Aussage nicht mehr für leere Phrasen halten. Der Aufsteiger hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und neue Hoffnung geschöpft – und das, obwohl sich an der Tabellensituation nicht wirklich etwas geändert hat. Denn auch die Konkurrenz hat ordentlich gepunktet (sowohl Ehekirchen als auch Holzkirchen gewannen ihre Partien).

Lösch erklärt sich die Leistungssteigerung seiner Mannschaft wie folgt: „Das hat sich nach den letzten Spielen angebahnt. Wir haben schon kurz vor der Winterpause gezeigt, was möglich ist.“ Einen klaren und verdienten Sieg, der durchaus höher ausfallen hätte können, sah Lösch, bleibt aber mit seiner tabellarischen Einschätzung realistisch: „Wir haben unsere letzte Chance wahrgenommen. Die Ausgangslage bleibt eigentlich die gleiche.“

Aus Untermaxfelder Sicht hat der Übungsleiter damit freilich Recht. Bei zwei noch ausstehenden Spieltagen hat die TSG vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und muss auf Schützenhilfe aus Donauwörth (gegen Holzkirchen) und Dinkelscherben (gegen Wemding) hoffen. Gleichzeitig muss beim schon feststehenden Aufsteiger Meitingen (heute, 15.30 Uhr) ein Sieg her, um den Klassenerhaltstraum zu wahren. „Statistisch gesehen ist das natürlich eine gelesene Messe gegen Meitingen. Aber sie haben in letzter Zeit viele Punkte liegen gelassen. Mir ist es lieber, ich fahre zum amtierenden Meister als zu einem direkten Konkurrenten. Mit dem Kantersieg gegen Donauwörth im Rücken treten wir dort nicht unverhofft an“, meint Lösch, der mit Mittelfeldakteur Patrick Auernhammer auf eine wichtige Stütze verzichten muss.

Bulik hofft auf eine Initialzündung

Auf eine Art Initialzündung hofft indes auch David Bulik mit seinem FC Ehekirchen. Im selbsternannten „Abstiegs-Finale“ gegen den TSV Wemding behielt der FCE mit 2:1 die Oberhand und kann nun bei den richtigen Ergebnissen der Konkurrenz schon heute (15.30 Uhr) vor heimischer Kulisse den Nichtabstieg perfekt machen. „Die erste Halbzeit von uns war gut, wir haben uns viele Chancen erspielt. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich waren wir zwar kurz geschockt, haben dann aber das erste Mal in dieser Saison den späten Siegtreffer erzielt“, resümiert Bulik nicht ohne Stolz. Feierlichkeiten habe es nach dem wichtigen Dreier trotzdem noch nicht gegeben. „Wir haben das Ziel Klassenerhalt vor Augen, sind voll fokussiert“, sagt er.

Ein Zähler trennt den FCE vom Relegationsplatz, zwei vom direkten Abstiegsrang. Punkte gegen den Zehnten aus Günzburg sind also Pflicht, um den nächsten wichtigen Schritt zu gehen und sich nicht noch einmal in eine prekäre Lage zu bringen. Im Gegensatz zu den Untermaxfeldern hat es Ehekirchen in der eigenen Hand. Doch Bulik erwartet einen starken Gegner: „Günzburg wird sicherlich noch etwas stärker sein als Wemding. Das wird eine harte Nuss, die es da zu knacken gilt“, so seine Einschätzung. Gleichzeitig aber fügt er aber an: „Den Klassenerhalt auf dem eigenen Platz zu feiern, wäre eine Riesensache.“

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