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Nach dem Erfolg gegen den 1. FC Sonthofen möchte Fußball-Landesligist FC Ehekirchen am Samstag auch beim FSV Pfaffenhofen weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln

Fußball-Landesliga Südwest

Landesliga: Erweist sich der FC Ehekirchen erneut als Favoritenschreck?

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    Alles im Griff: Jonas Halbmeyer (rechts) und der FC Ehekirchen wollen auch in Pfaffenhofen für eine Überraschung sorgen.
    Alles im Griff: Jonas Halbmeyer (rechts) und der FC Ehekirchen wollen auch in Pfaffenhofen für eine Überraschung sorgen. Foto: Daniel Worsch

    Durch einen nicht unbedingt erwartbaren 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Sonthofen verschaffte sich der FC Ehekirchen vorerst etwas Luft im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga Südwest. Zumindest die Relegation scheint bei vier Punkten Vorsprung (zwei Spiele ausstehend) auf den Vorletzten aus Hollenbach so gut wie sicher zu sein. Nach oben hin ist dagegen noch alles offen. Den zweiten Relegationsplatz hat derzeit der SSV Niedersonthofen punktgleich (31) inne. Auch die aktuell gesicherten Teams Memmingen II (3:2), Cosmos Aystetten (aktuell 33, Spiel am Freitagabend war erst nach Redaktionsschluss beendet) und FC Kempten (33) befinden sich in absoluter Schlagdistanz.

    Um die Situation weiß selbstverständlich auch Jonas Halbmeyer, der Hollenbach indes noch nicht abgeschrieben hat: „Sie darf man keinesfalls unterschätzen. In den letzten Wochen hat der TSV oft genug bewiesen, auch scheinbar überlegene Gegner ärgern zu können. Daher traue ich ihnen alles zu. Die Leistung anderer Teams können wir aber ohnehin nicht beeinflussen. Wir sind gut damit beraten, unsere eigenen Aufgaben zu lösen und der Tabelle erst nach dem letzten Spieltag Beachtung zu schenken.“ Sollte seine Mannschaft ähnliche Leistungen wie gegen Sonthofen zeigen, könnte dieser Anblick entsprechend Freude bereiten.

    Defensive Kompaktheit als Schlüssel zum Erfolg

    Der Schlüssel zum jüngsten Erfolg lag laut Halbmeyer in der defensiven Kompaktheit: „Wir sind hinten sehr stabil gestanden und haben kaum etwas zugelassen. Mir hat sehr gut gefallen, mit welcher Leidenschaft und mannschaftlichen Geschlossenheit wir verteidigt haben. Unsere eigenen Chancen haben wir zudem eiskalt genutzt. Genauso stelle ich mir das vor“, lobt der Übungsleiter. Die selben Tugenden dürften auch am Samstag (14 Uhr) beim Gastspiel in Pfaffenhofen gefragt sein. Der FSV belegt aktuell Platz zwei, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt und verfügt über einen exzellenten Kader. Diesem gehört auch Mittelfeld-Regisseur Michael Senger, der in der Region durchaus bekannt sein dürfte, an. Der 27-Jährige Ex-Rainer kommt in dieser Saison auf unglaubliche 39 Scorerpunkte (14 Tore, 25 Vorlagen) und ist so etwas wie das „Herzstück“ der Mannschaft.

    „Pfaffenhofen steht völlig zurecht dort oben im Klassement“, lobt Halbmeyer und fügt an, dass „die Aufgabe vermutlich noch einen Ticken schwieriger werden dürfte als letzte Woche.“ Personell ist die Lage weiterhin angespannt. So stehen hinter den Einsätzen von Nicolas Ledl und Maximilian Koschig (beide muskuläre Probleme) noch Fragezeichen. 

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