Startseite
Icon Pfeil nach unten
Neuburg
Icon Pfeil nach unten
Lokalsport
Icon Pfeil nach unten

NR-Sportcheck: NR-Sportcheck: Kanurennsport mit Rebecca Hirsch

NR-Sportcheck

NR-Sportcheck: Kanurennsport mit Rebecca Hirsch

    • |
    • |
    Volle Konzentration: Rebecca Hirsch zählt zu den großen Talenten im Kanurennsport beim DRC Neuburg. Ihre Lieblingsdisziplin ist der 1000 Meter-Einer.
    Volle Konzentration: Rebecca Hirsch zählt zu den großen Talenten im Kanurennsport beim DRC Neuburg. Ihre Lieblingsdisziplin ist der 1000 Meter-Einer. Foto: Dirk Sing

    Sie gehört zu den größten Talenten, die der Donau-Ruder-Club Neuburg in Sachen Kanurennsport derzeit zu bieten hat: Rebecca Hirsch. Die 16-jährige Schülerin des Descartes-Gymnasiums, die die 1000 Meter-Strecke im Einer als ihre Lieblingsdisziplin bezeichnet, stellt in unserer Serie „NR-Sportcheck“ ihre große Leidenschaft Kanurennsport einmal etwas genauer vor und verrät dabei einige „Geheimnisse“.

    1. Wie ich zum Kanurennsport gekommen bin...

    Rebecca Hirsch: Im Alter von zehn Jahren habe ich mit dem Paddeln begonnen. Ursprünglich wollten eigentlich meine beiden Brüder damit anfangen. Nachdem sie für den Kanurennsport allerdings schon etwas zu alt waren, habe ich den Anfängerkurs mitgemacht und bin dann in die Kanurennsport-Sparte umgestiegen, da es mir von Beginn an viel Spaß bereitet hat. Und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

    2. Das zeichnet Kanurennsport für mich aus...

    Hirsch: Der Kanurennsport ist – gerade auch, was das Training betrifft – ungemein vielseitig. Die längste Distanz bei einer Regatta sind 5000 Meter, während die kürzeste Strecke der Sprint über die 200 Meter ist. Darüber hinaus fährt man zum einen für sich allein, aber auch im Team zu zweit oder zu viert, was ebenfalls eine schöne Sache ist. Da ich insgesamt sehr ehrgeizig bin, kann ich mich in allen Bereichen nach wie vor gut steigern. Ein weiterer positiver Aspekt ist sicherlich die Tatsache, dass unser Sport in der freiem Natur stattfindet.

    Mit viel Spaß bei der Sache: Rebecca Hirsch vom DRC Neuburg.
    Mit viel Spaß bei der Sache: Rebecca Hirsch vom DRC Neuburg. Foto: Dirk Sing

    3. Das nervt mich hin und wieder am Kanurennsport...

    Hirsch: Das Laufen (lacht). Nachdem ich zuletzt eine Verletzung an der Hüfte hatte, habe ich mir das Laufen zwischenzeitlich abgewöhnt. Allerdings sollte ich langsam wieder damit beginnen, da es für die Kondition doch schon sehr wichtig ist. Ehrlicherweise fällt es mir schon oftmals richtig schwer, mich dafür entsprechend zu motivieren.

    4. So viel Zeit investiere ich in Kanurennsport...

    Hirsch: Wenn ich keine Regatta oder keinen Lehrgang habe, absolviere ich sechs Mal pro Woche jeweils zwei Trainingseinheiten. Dabei geht es in der Regel an einem Tag sowohl auf’s Wasser als auch anschließend daheim zum Laufen. Am Samstag stehen sogar drei Einheiten auf meinem Plan. Sollte am Wochenende eine Regatta oder ein Lehrgang, bei dem vier Mal täglich trainiert wird, anstehen, habe ich am Freitag frei. Bis Ende April habe ich im Übrigen noch Voltigieren betrieben. Da ich jedoch einmal vom Pferd gefallen bin und Angst habe, dass ich mich dabei verletzen könnte, habe ich mit diesem zusätzlichen Hobby nun aufgehört.

    5. Mein persönliches Ziel beim Kanurennsport...

    Hirsch: In diesem Jahr würde ich gerne die Olympic Hopes im Einer über 1000 Meter fahren. Dabei kommt es letztlich auf die Platzierung bei der deutschen Meisterschaft an. Mittelfristig würde ich mich natürlich darüber freuen, wenn es mit der Junioren-Nationalmannschaft klappen würde.

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Registrieren sie sich

    Sie haben ein Konto? Hier anmelden