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02.06.2009

vhs-Kino: Max Frisch

Vom "Verstummen der Intellektuellen" ist heutzutage immer häufiger die Rede. Viele haben es bereits vergessen und Junge können es sich meist gar nicht vorstellen, wie das eigentlich ist: wenn ein Autor "teilnimmt" an seiner Zeit und für seine Mitmenschen zu einer wichtigen und prägenden Stimme wird. Max Frisch war einer der letzten großen deutschsprachigen Intellektuellen, der eine solche Rolle bewusst wahrnahm und von seiner Umwelt auch so wahrgenommen wurde. Vor dem Hintergrund des vergehenden 20. Jahrhunderts spürt der Film Max Frisch als wachem und neugierigem Zeitgenossen nach. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch Frischs Texte und Reden, die zwischen Poesie und Politik immer nach der eigenen Haltung, nach dem eigenen Urteil suchen. Gleichzeitig erzählen wichtige Freunde und Bekannte, wie sie Frisch und dessen Engagement erlebt haben. Der Film von Matthias von Gunten ist im Rahmen der vhs-Filmreihe am Mittwoch, 3. Juni, um 20 Uhr im Hofgartentheater zu sehen (mit Einführung).

vhs-Kino: Max Frisch auf der Spur

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