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SECHS um 6: Italien-Podcast, polternde Buddhisten und ein Bayern-Quiz

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Von Jürgen Marks
03.08.2018

Mit unserem Chefredakteurs-Newsletter starten Sie rundum informiert in den Tag. Die Themen heute: Geheimtipps für Italien, umstrittene Buddhisten und ein Bayern-Quiz.

Bevor ich bei der Aufnahme des neuen Bayernversteher-Podcasts die Fragen stellte, dachte ich: In Italien kenne ich mich ganz gut aus. Gefühlt bin ich schon hundert Mal mit dem Auto über den Brenner gefahren. Als ich den Antworten unserer Reise-Redakteurin Doris Wegner lauschte, wusste ich rasch, dass ich eigentlich nichts weiß. Wegners Geheimtipps im Podcast "Immer wieder Italien? So reisen die Bayern" sind richtig gut. Schon mal was von Chioggia gehört? Oder fahren Sie immer noch nach Venedig?

Chioggia ist ein malerisches Urlaubsziel in Italien - und weniger überlaufen wie Venedig.

Immer nur Italien? So machen die Bayern Urlaub

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Ein 14-jähriger Bub umfährt in Schrobenhausen mit dem Fahrrad eine geschlossene Schranke. Und dann passiert vor den Augen seines Zwillingsbruders dieses fürchterliche Unglück. Der Zug rast heran, der Junge stirbt auf den Gleisen. In der kleinen Stadt zwischen Augsburg und Ingolstadt versteht niemand, wie diese Tragödie passieren konnte. Meine Kollegen Jens Reitlinger und Michael Böhm versuchen die Geschehnisse zu rekonstruieren.

14-Jähriger von Zug getötet: Wie konnte das passieren?

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Mein Eindruck vom Buddhismus war bislang: Das sind friedliebende, fromme Menschen. Nur Ausnahmen mögen diese Regel bestätigen. Unsere Reporter Peter Januschke und Bastian Hörmann beschreiben einen ganz anderen Buddhismus. Am Immenstädter Alpsee mitten im schönen Allgäu verbreitet der dänische Lama Ole Nydahl islamfeindliche und rechte Parolen. Der Bericht über das Europazentrum der Diamantweg-Buddhisten hat das Zeug, meinen bisherigen Eindruck zu widerlegen.

Ole Nydahl zieht in Immenstadt die Massen an.
Bild: Ralf Lienert

Wie ein buddhistischer Populist Tausende ins Allgäu lockt

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Vor einem Jahr ging in Berlin der Diesel-Gipfel über die Bühne. Deutschland befand sich zu der Zeit im Bundestagswahlkampf. Es drohten Fahrverbote in den Städten. Die Bundesregierung wollte Tatkraft beweisen und beschloss gemeinsam mit der Auto-Industrie ein Maßnahmenpaket. Und was hat der Diesel-Gipfel gebracht? "Nichts", sagt der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Christina Heller hat mit dem Mann gesprochen, der dieses vernichtende Urteil fällt.

Ein Jahr danach: Was hat der Diesel-Gipfel gebracht?

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Es will einfach nicht mehr rundlaufen für Bundesinnenminister Horst Seehofer. Sogar CSU-Anhänger empfinden ihn nach einer Umfrage als Belastung für die Partei. Und in Berlin verspotten sie den CSU-Chef als "Di-Mi-Do-Minister". Weil er so gern in die "Vorstufe zum Paradies" reist, wie er Bayern einmal selbst nannte. Unser Berliner Korrespondent Martin Ferber hat mit einigen Seehofer-Kritikern gesprochen.

Nachdenklich: Innenminister Horst Seehofer (CSU) vor der Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt.
Bild: Michael Kappeler (dpa)

Ist Horst Seehofer nur ein Di-Mi-Do-Minister?

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Mögen Sie auch so gerne Quizspiele? Ich habe gestern vorab unseren Wissenstest "Wie gut kennen Sie Bayern?" absolviert. Ich gestehe: Vier von 20 Fragen habe ich falsch beantwortet. Wer unsere Serie "100 Jahre Freistaat" bislang aufmerksam gelesen hat, wird mich übertreffen. Spielen Sie einfach mit! Ich bin gespannt auf Ihre Ergebnisse.

100 Jahre Freistaat: Wie gut kennen Sie Bayern?

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