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13.03.2009

100 Prozent für Ulrich Lange

Nördlingen (hum) - Wie auch immer Ulrich Langes Weg in Richtung Bundestag verläuft, der Nördlinger CSU-Ortsverband, dem er jetzt genau zehn Jahre lang vorsteht, zeigte bei der jüngsten Versammlung, dass ihm die Mitglieder so viel Wind in die Segel blasen, wie nur möglich ist.

Der Saal bei der Wahlversammlung im Hotel am Ring war voll besetzt, Lange wurde mit 44 von 44 Stimmen wiedergewählt und die Mitglieder sprachen - wohlgemerkt nicht in Reden, sondern am Tisch - von einer "Atmosphäre der Euphorie". Bei der vereinsinternen Ausflugsplanung setzte man für 2010 schon einmal den Bundestag auf die Liste.

Als Langes Stellvertreter bestätigten die wahlberechtigten Mitglieder Brunhilde Höhn und Alexander Knief im Amt; Jörg Schwarzer folgt dem scheidenden Josef Wirth nach (siehe Infokasten). Neben dem Vorstand wurden 18 Kreisdelegierte mit 18 Vertretern gewählt.

Im Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre unterstrich Lange, dass die Wahlen für den Nördlinger Ortsverband sehr gut gelaufen seien. Obwohl sich die CSU generell im Abwind befunden habe und erfahrene Größen in Stadtrat und Kreistag beim Ausscheiden große Lücken hinterließen, konnte man im Stadtrat stärkste Fraktion bleiben und habe im Kreistag einen nahezu unerwarteten Erfolg erzielt, so Lange. Die Landtags- und Bezirkstagswahl sei dennoch für alle eine Enttäuschung gewesen, da sich das Ausmaß nicht vorher abzeichnete.

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Lange bezeichnete den Kreistagshaushalt 2009 als spektakulär - man zahle Schulden zurück und wenn man den Entschuldungsplan von Landrat Rößle einhalte, habe man es Ende 2010 geschafft, in drei Jahren die Hälfte der Schulden abzubauen. Trotzdem könne man auf dem Niveau der vergangenen Jahre investieren und die Kreisumlage um 1,7 Punkte auf 42,3 Punkte senken. In der Nördlinger Stadtpolitik wolle man parallel zu den anstehenden Neugestaltungen am Bahnhof und in der Bürgermeister-Reiger-Straße die Diskussion um die Altstadtsatzung weiterführen. Um einer lebendigen Altstadt willen wolle man moderne und energetisch zeitgemäße Sanierungen und Ausbaumaßnahmen ermöglichen.

Die Aktivitäten des Ortsvereins müssten durch die beiden in diesem Jahr anstehenden Wahlen, die Europawahl im Juni und die Bundestagswahl im September, geprägt werden.

Er selbst freue sich schon sehr auf den Kampf um seinen Bundestagssitz, so Ulrich Lange. Gleichwohl solle man weiterhin dauerhaft vor Ort und nicht nur vor Wahlen präsent sein.

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