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Donau-Ries

05.08.2020

188 Mannschaften starten im Ligapokal im Kreis Donau-Ries

Franz Bohmann, der Kreisspielleiter des Fußballkreises Donau.
Bild: Klaus Jais

Plus Der Kreisspielleiter stellt die Einteilung und die Regularien des Wettbewerbs vor. Ein Überblick der einzelnen Spielklassen.

Wegen der Corona-Krise gibt es erstmals einen Ligapokal und zusätzliche Aufsteiger. Die Gruppen sind eingeteilt, im September soll der erste Spieltag angepfiffen werden. Ob mit oder ohne Zuschauer, ist freilich noch offen.

Kreisspielleiter Franz Bohmann aus Bliensbach gibt sich verhalten optimistisch: „Es wäre gut, wenn der Ball endlich wieder rollen dürfte. Die Vereine sehnen sich danach.“ Wie bereits mehrmals berichtet, hat der BFV mit dem sogenannten Ligapokal einen neuen Wettbewerb ins Leben gerufen. Im Kreis Donau nehmen von den insgesamt 222 aufstiegsberechtigten Mannschaften 188 daran teil. Lange Zeit haben Bohmann und seine Spielgruppenleiter-Kollegen Wolfgang Beck, Daniel Scheble und Gerhard Weng herumgebastelt. Doch jetzt stehen insgesamt 49 Gruppen von der Kreisliga bis zu B-Klasse fest. In ihnen sollen die Fußballer aus den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Augsburg und Günzburg um den neu geschaffenen Ligapokal kämpfen.

Ab dem Viertelfinale geht es im K.-o.-System weiter

Wenn die Corona-Krise in den nächsten Wochen den Kickern des Kreises Donau keinen Strich durch die Rechnung macht, dann erfolgt die Premiere für den neu geschaffenen Wettbewerb am Wochenende 5./6. September. Inzwischen wurde der Modus für den Wettbewerb festgelegt. Die Spielpläne für die einzelnen Gruppen müssen allerdings noch erstellt werden. Gespielt werden soll dann nach den Auflagen eines vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) erstellten Hygienekonzepts. In Runde eins sowie in der Zwischenrunde treffen die Mannschaften jeweils nur einmal aufeinander. Auf Hin- und Rückspiel, wie im normalen Punktspielbetrieb üblich, wird verzichtet. Ab dem Viertelfinale geht es dann im K.-o.-System weiter.

188 Mannschaften starten im Ligapokal im Kreis Donau-Ries

Ist der Ligapokal nur ein Wettbewerb, der dazu dient, dass die unterbrochene Saison 2019/2020 bis zum Sommer 2021 terminlich gestreckt werden kann, oder hat er auch seinen eigenen Reiz? Kreisspielleiter Franz Bohmann empfiehlt den Mannschaften schon, einen gewissen Ehrgeiz zu entwickeln. „Schließlich kann jemand über den Umweg Ligapokal aufsteigen oder auch den Abstieg verhindern“, nennt er gute Gründe.

Doch solche Begegnungen machen aus Sicht von Rudolf Lehmann, dem Trainer des SV Megesheim, nur Sinn, wenn zu den Spielen auch Zuschauer zugelassen werden. In den anberaumten Testspielen im August dürfen Fans nicht auf die Sportanlagen. Für Lehmann völlig unverständlich: „Die fünf bis zehn Leute, die da ohnehin nur kommen, müssen wir wegschicken, aber im Sportheim dürfen sie an einem Tisch sitzen“, schüttelt er den Kopf. „Der geforderte Mindestabstand kann doch auf allen Plätzen eingehalten werden“, hofft Lehmann auf Lockerungen im September.

Ein Überblick der einzelnen Spielklassen

  • Kreisliga Nord. – In zwei Fünfergruppen und einer Vierergruppe starten die 14 Vereine der Kreisliga Nord. In einer einfachen Runde der Gruppenphase geht es in die Zwischenrunde. Die zwei schlechtesten Vorrunden-Teams verpassen den Sprung in die Zwischenrunde. Die Zwischenrunde mit drei Vierergruppen wird ebenfalls in einer einfachen Runde gespielt.
  • Kreisklasse Nord I und II. – In sechs Vierergruppen starten die 24 Vereine der Kreisklassen Nord I und II. Nach einer einfachen Runde der Gruppenphase geht es in die Zwischenrunde.
  • A-Klasse Nord. – Die A-Klassisten des Landkreises starten in drei Vierer- und einer Dreiergruppe.
  • B-Klassen. – In sieben Vierergruppen sind insgesamt 28 Teams vertreten. Etliche zweite Mannschaften haben hier nicht gemeldet, was laut Franz Bohmann aber auch „so zu erwarten war.“
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