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Nördlingen

20.12.2020

20-Jähriger erfindet aus Angst einen Auffahrunfall und geht zur Polizei

Ein 20-Jähriger hat in Nördlingen einen Zusasmmenstoß erfunden, was nicht rechtliche Konsequenzen hat. (Symbolbild)
Bild: Julian Leitenstorfer

Fahrer und Beifahrer wollen Nördlinger Polizisten einen Bären aufbinden. Das Vorhaben fliegt auf. Jetzt drohen beiden Konsequenzen.

In der Nördlinger Polizeidienststelle ist Samstagnachmittag ein 20-Jähriger aufgetaucht, der mit seinem Beifahrer den Beamten offenbar einen Bären aufbinden wollte. Wie die Polizei berichtet, behauptete der Mann an der Kreuzung Nürnberger Straße und Hoferstraße in Nördlingen an der Ampel gewartet zu haben, als ein unbekannter Kradfahrer auf den Pkw auffuhr. Nach dem Auffahrunfall soll der Motorradfahrer geflüchtet sein, so die Schilderungen des jungen Autofahrers. Aufgrund des Schadensbildes schlossen die Polizisten einen Auffahrunfall durch ein Motorrad allerdings nahezu aus. Trotz Belehrung über die Wahrheitspflicht blieb der junge Mann zunächst bei seiner Geschichte. Doch er sollte seine Meinung noch ändern.

Auffahrunfall erfunden: Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat

Zum Ende der Anzeigenaufnahme gab er schließlich zu, mit dem Auto seines Vaters rückwärts gegen einen Gegenstand gefahren zu sein. Aus Angst, den Schaden beichten zu müssen, erfand er die Unfallflucht. Den jungen Mann und seinen Beifahrer, der die Geschichte ebenfalls bestätigte, erwartet nun eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat. (pm)

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