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19.06.2009

42 öffentliche Gebäude brauchen Energieausweise

Nördlingen (ben) - In der Fragestunde der Bau-, Verwaltungs- und Umwelt-Ausschuss-Sitzung vom 17. März hatte Stadtrat Wolfgang Goschenhofer einige Fragen über die neu vorgeschriebenen Energieverbrauchsausweise gestellt. Darüber gab es nun in der öffentlichen Sitzung vom 16. Juni die Antworten durch den Leiter des Nördlinger Liegenschaftsamtes, Karl Stempfle.

Wie geht die Stadt Nördlingen mit der Verpflichtung um, ab 1. Juli Energieausweise für die öffentlichen städtischen Gebäude auszustellen und zu veröffentlichen?

Antwort: In Nördlingen handelt es sich um 42 Gebäude (Kindergärten, Schulen, Gemeindezentren, Feuerwehrhäuser und Stiftungsgebäude wie beispielsweise die Alte Bürg), für die ein Energieausweis gesetzlich vorgeschrieben ist. Für diese werden zunächst die Flächen festgestellt, dann bis Juli die Gas- und Stromverbräuche zugeordnet.

Für die drei größten Verbraucher (Hallenbad/Mehrzweckhalle, Schiller- und Hauptschule) wurden die Ausweise bereits im Rahmen des Konjunkturprogramm-Antrages erstellt. Außen vor bleiben denkmalgeschützte Objekte wie Rathaus oder Schranne. Die Ausweise werden nach Erstellung in den entsprechenden Gebäuden veröffentlicht.

42 öffentliche Gebäude brauchen Energieausweise

Werden die Energieausweise bedarfs- und verbrauchsorientiert und von wem ermittelt?

Antwort: Für bedarfsorientierte Ausweise müssten detailliertere und damit aufwendigere und teurere Untersuchungen gemacht werden. Derzeit gibt man sich mit verbrauchsorientierten Ausweisen zufrieden, so die Verwaltung. Für die nötigen Untersuchungen beauftragten Stadtbau- und Liegenschaftsamt Bautechniker Jörg Schmitzer.

Welche Kosten?

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Antwort: Die Flächen werden auf Stundenbasis ermittelt, externe Kosten von rund 5000 Euro sind im Verwaltungshaushalt eingeplant. Weitere Leistungen können vom Liegenschaftsamt erbracht werden.

Gibt es Möglichkeiten einer 80-prozentigen Förderung durch die Klimaschutzinitiative der Bundesregierung?

Antwort: Die zuständigen Ämter erarbeiten derzeit die Grundlagen für einen Antrag. Nach ersten Gesprächen mit zuständigen Stellen gäbe es jedoch kaum Aussichten dafür, so Stempfle abschließend.

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