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Ausbildungsbörse

12.10.2016

50 Firmen stehen Frage und Antwort

Schüler sahen sich bei der Ausbildungsbörse in Wassertrüdingen um. Sie wurde erstmals gemeinsam für Dinkelsbühl und Wassertrüdingen veranstaltet.
Bild: Tippl

In Wassertrüdingen informierten sich Schüler über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten

Mit „Starte durch“ oder „sichere dir jetzt deine Zukunft“ haben Firmen bei der Ausbildungsbörse „Contact“ in der Hesselberghalle um Nachwuchs für ihre Betriebe geworden. Gleichzeitig konnten sich die Schüler informieren, welcher Beruf oder welche Weiterbildung für sie in Frage kommen könnte. Rund 50 Firmen aus allen Branchen, weiterführende oder berufsbildende Schulen und Dienstleistungsbetriebe präsentierten sich bei der zweiten Auflage dieser Ausbildungsbörse, die erstmals gemeinsam für die Städte Dinkelsbühl und Wassertrüdingen ausgetragen wurde.

Hineinspitzeln in den künftigen Ausbildungsplatz und Kontakte mit den Firmenvertretern knüpfen, mit den Auszubildenden und den Ausbildungsleitern sprechen, sei laut Frank Dommel vom Unternehmerverband Region Hesselberg AG das Hauptanliegen dieser Ausbildungsbörse. Wassertrüdingens amtierende Bürgermeisterin Monika Breit stellte bei einem kleinen Rundgang die Bandbreite der Ausbildungschancen fest. Stellvertretend besuchten mit Breit, Dommel, Mathias Neigenfind und Andreas Fuhr vom Organisationsteam und Andreas Böhm von der Sparkasse Ansbach fünf Stände unterschiedlichster Firmen und Branchen. Neigenfind stellte dabei klar, dass alle Firmen, gleich ob fünf oder 500 Mitarbeiter, eine Gleichbehandlung in der Ausbildungsbörse erfahren würden. Dies komme kleineren Unternehmen zugute, die ganz klassisch ihre Produkte, Dienstleistung oder Fachkompetenz präsentieren. Ein Technologieunternehmen mit Standorten in Wört und Sinbronn habe laut Ausbildungsleiter Otto Fidler 90 Auszubildende und „brauchen wegen der Fluktuation Nachwuchs“. Als Pilotprojekt werde die Firma drei Jugendliche, die vor einem Jahr nach Deutschland geflüchtet sind, als Werkzeug- und Verfahrensmechaniker anleiten. Vielleicht, so Fidler, wird eine Ausbildung daraus.

Die Jugendlichen können sich auf der Jobmesse ihre Wunschausbildung aussuchen, führte Sandra Schloß von der Metallbaufirma AMM aus Merkendorf mit Standort in Triesdorf an. Ihre Firma habe bereits schwer vermittelbare Jugendliche eingestellt, von denen anschließend überwiegend positiv berichtet werden konnte.

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Die Firmenvertreter, das bescheinigte eine Siebtklässlerin, waren gut vorbereitet. Sie habe sich für eine Ausbildung bei einer Krankenkasse informiert und „einschließlich Gehalt und Ausbildungsablauf“ alle nötigen Informationen erhalten.

Dieser erste Kontakt mit einer Ausbildungsstelle sei entscheidend, so Frank Dommels Fazit. Wenn sich eine Firma richtig präsentiert, fachkundig, ehrlich und transparent, springe auch der Funke für die gemeinsame Zukunft über. (pet)

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