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Routinekontrolle

03.09.2011

84 Waffen beschlagnahmt

84 Schusswaffen – überwiegend Gewehre – wurden bei einem 57-jährigen Mann aus dem Ries beschlagnahmt. Bei einer Routinekontrolle wurde festgestellt, dass die Waffen nicht ordnungsgemäß aufbewahrt wurden.
Bild: Foto: privat

Pistolen und Gewehre waren nicht ordnungsgemäß aufbewahrt. Dem Sammler droht jetzt ein Bußgeld

Nördlingen Manche Menschen sammeln Briefmarken, andere stellen sich Figuren aus Überraschungseiern in die Vitrine. Ein 57-jähriger Mann aus dem Ries hat ein anderes Hobby: Er sammelt Waffen. 84 Gewehre und Pistolen wurden bei ihm am Donnerstagnachmittag beschlagnahmt. Sie waren nicht gemäß den vorgeschriebenen Sicherheitsbedingungen aufbewahrt. Jetzt droht dem Mann eine empfindliche Geldbuße.

Eine Straftat hat der Sammler aber nicht begangen, für die Pistolen und Gewehre besitzt er einen Waffenschein. Nur die Aufbewahrung entsprach nicht den Vorschriften. Es handelt sich somit um eine Ordnungswidrigkeit. Daher ermittelt auch nicht die Staatsanwaltschaft, sondern das Landratsamt Donau-Ries.

Waffenschein liegt vor

Bei einer routinemäßigen Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Aufbewahrung „in keinster Weise mit den gesetzlichen Vorschriften übereinstimmte“, sagte gestern Karl Lasch, Sachbereichsleiter der Abteilung für öffentliche Sicherheit im Landratsamt, auf RN-Anfrage. „Der Mann wird ein ganz empfindliches Bußgeld erhalten“, erklärt Lasch. Außerdem geht er davon aus, dass dem 57-Jährigen der Waffenschein entzogen wird. Die beschlagnahmten Lang- und Kurzwaffen – so die offizielle Bezeichnung – würde er dann nicht mehr zurückbekommen. Seit 25 Jahren übt Karl Lasch bereits seine Tätigkeit beim Landratsamt aus. So einen krassen Fall habe er allerdings noch nie gehabt.

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