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Hallenbad

21.06.2019

900.000 Euro Förderung für das Almarin

900000 Euro Förderung bekommt die Gemeinde Mönchsdeggingen für die Reaktivierung des Almarins.

Der Bund und der Freistaat wollen ein erstes Signal setzen. Was mit dem Geld erreicht werden soll.

Die Gemeinde Mönchsdeggingen erhält 900.000 Euro für die Reaktivierung des Almarins. Das hat CSU-Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange mitgeteilt. Das Geld stammt aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. Nach Angaben des bayerischen Bauministers Dr. Hans Reichhart übernimmt der Bund 750.000 Euro, der Freistaat beteiligt sich mit 150.000 Euro. Man setze so ein „starkes erstes Signal“, so der Minister. Wobei die Betonung auf „erstes“ liegt, wie Lange im RN-Gespräch sagt: Die Entscheidung sei ein Signal für die künftige Förderung, allerdings noch keine Zusage für eine solche. Wie berichtet, hatte sich die Gemeinde Mönchsdeggingen für eine Förderung aus dem Investitionspakt beworben.

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Eine konkrete Kostenberechnung

Sollte daraus mehr Geld fließen, wollen die Rieser damit einen großen Teil der Sanierung des Hallenbades bezahlen. Im Vorfeld war von einer Quote von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten die Rede. Mit den jetzt zugesagten 900.000 Euro können eine echte Planung und eine konkrete Kostenberechnung gestemmt werden, sagt Lange. Bislang liegen zwei verschiedene Kostenschätzungen auf dem Tisch: Eine Expertin errechnete Betriebskosten von rund 875.000 Euro, der Förderverein rund 175.000 Euro. Genau diese Diskrepanz sorgte in Rieser Räten in den vergangenen Wochen für Skepsis.

Viele Kommunalpolitiker entschieden sich dazu, das Projekt Almarin nicht weiter zu unterstützen. Zehn Kommunen wollen allerdings an einem Arbeitskreis mitwirken, dessen Ziel die Gründung eines Zweckverbandes ist, der dann das Bad betreibt. Auf diesen Punkt weißt Bauminister Reichhart hin: „Gleichwohl ist mit der erfolgreichen Baudurchführung der laufende Betrieb noch sicherzustellen. Ich wünsche der Gemeinde bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben ein gutes Gelingen.“

CSU-Bundestagsabgeordneter Lange sagt gegenüber den RN, diese erste Förderzusage sei auch ein Signal dafür, dass Berlin und München das Projekt Almarin nicht fallen lassen.

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