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Konzert

05.05.2018

Abwechslungsreiche Show am AEG

Unter der Leitung von Musiklehrer am AEG, Kerem Kruis, sangen sieben Schülerinnen des Schulchors einige Stücke.
Bild: Diana Hofmann

Musiklehrer beschert der Schulfamilie kostenlos eine A-Capella-Pop-Band

Kerem Kruis ist erst seit diesem Schuljahr Musik- und Ethik-Lehrer am Oettinger Gymnasium. Dennoch gab es ein besonderes Geschenk für seine Schule: einen Auftritt seiner A-Capella-Band „aMusSing“! Und so war es ein regelrechtes Familienkonzert mit Schülern, Kollegen und Eltern, die die Aula des AEG komplett füllten. Genauso gut drauf wie das Publikum waren auch die sechs Vokalisten, die professionell ausgerüstet mit verschiedenfarbigen Mikrofonen, in blaues Bühnenlicht gehüllt, den Abend mit „Buona Sera Signorina“ eröffneten. Seit 2002 betreiben Kruis’ sechs ehemalige Studienkollegen ihre kunstvolle Stimmakrobatik und präsentieren ein abwechslungsreiches Programm, unterbrochen durch kreative, launige Conferencen, in denen sie sich nicht allzu ernst nehmen. Gleich zu Beginn stellen sie klar, dass sie nur die Vorband sind für den eigentlichen Höhepunkt des Abends, den sie aber noch nicht verraten wollen. Der folgt dann gleich nach der Pause, ein gemeinsamer Auftritt mit dem neu gegründeten Schulchor des AEGs, allesamt Schülerinnen, die, supported von aMuSing, „Sowieso“ von Mark Forster und David Guettas „Titanium“ zum Besten gaben. Selbstverständlich großer Applaus und Hochachtung für diesen ersten Auftritt. Die „Vorband“ selbst präsentierte sich weiterhin bestens gelaunt mit munteren Stories zu ihren Stücken wie z.B. die Geschichte von Freddy Mercury, dem sein „Crazy Little Thing Called Love“ im Bayerischen Hof in seiner goldenen Badewanne, mit goldenen Badeentchen spielend, eingefallen sein soll. Oder dass sie Meghan Trainors „All About That Bass“ nur aus therapeutischen Gründen zu Gehör bringen, weil Chrissi, ihr Bass und das klangliche Fundament der Band, sonst „sich vielleicht zurückgesetzt fühlen könnte“. Überhaupt: bei ihren witzigen Eigenkompositionen klingen sie am besten, auch die textlichen Einfälle sind bemerkenswert „Wär ich van Gogh, wärst du das Ohr“. Wenn es etwas zu bemängeln gäbe, dann die Interpretation von Grönemeyers „Halt mich“, die versulzt und träge daher kam, dass das Lied kaum zu erkennen war. Richtig gut sind sie bei Gassenhauern wie „Geh’n se mit der Konjuktur“. Mit ihrer stilistischen Vielfalt boten sie jedenfalls für jeden Geschmack etwas und eine abwechslungsreiche Show. Das Publikum war begeistert. Und so mancher Schüler hat sich sicher gewünscht, die geschätzte Lehrerschaft öfter mal so aufgekratzt zu erleben. (murb)

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