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Alarm
28.08.2015

Wie Kommunen bei einer Katastrophe warnen

„Es wird gerade eine App zur Alarmierung im Notstand getestet.“Simon Srownal, von der der Abteilung Katastrophenschutz im Landratsamt

Heute heulen in den meisten Gemeinden im Landkreis nur noch dann die Sirenen, wenn es brennt. Früher war das anders. Wie die aktuelle Regelung ist und wie man sich informieren kann

Wenn heute die Sirenen heulen, weiß man: Jetzt ist von den Einsatzkräften schnelles Handeln gefordert. Früher ertönten die Sirenen in allen Gemeinden bei jeder Art von Notfall. Etwa wenn irgendwo eine Fliegerbombe gefunden wurde, eine Hochwasserwelle zu erwarten war oder eine Gasleitung ein Leck hatte. Seit dem Ende des Kalten Krieges wurde die sog nannte Zivilschutzalarmierung über Sirenen abgeschafft. Die Fähigkeit für diesen Schutzton haben weit nicht mehr alle Sirenen im Landkreis. Ausnahmen sind Kommunen mit Firmen, die ein erhöhtes Katastrophenrisiko haben. Hat die Gemeinde im Umkreis von 15 Kilometern eine so gekennzeichnete Firma, seien auch die entsprechenden Vorkehrungen getroffen. „Im Landkreis sind es elf Orte, die unter diese Kategorie fallen“, sagt der stellvertretende Leiter der Abteilung Katastrophenschutz des Landratsamtes Simon Srownal. Dabei handelt es sich um Asbach-Bäumenheim, Donauwörth, Genderkingen, Holzheim, Kaisheim, Marxheim, Mertingen, Monheim, Amerdingen und Oberndorf. In diesen Gemeinden gibt es mehrere Eskalationsstufen, je nach schwere des Notfalls. Wenn die Sirene ertönt, ist das Maximum gefordert.

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