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Alerheims Bürgermeister für Berlin: Die Region würde profitieren

Philipp Wehrmann
Kommentar Von Philipp Wehrmann
13.08.2020

Plus Würde Schmid über die Liste in den Bundestag einziehen, würde das der Region guttun, schreibt Philipp Wehrmann in seinem Kommentar.

Zieht zusätzlich zum direkt gewählten Abgeordneten ein weiterer Rieser über die Liste in den Bundestag ein, kann das der Region nur guttun. Ob Christoph Schmid das gelingt, das hängt zuallererst vom Wähler ab, aber auch maßgeblich davon, welchen Platz ihm sein Bezirksverband und die BayernSPD zuweisen. Sollte er sich gegen den Neu-Ulmer Karl-Heinz Brunner durchsetzen, hätte Schmid eine realistische Chance auf ein Mandat.

Noch ist nicht bekannt, ob Brunner überhaupt antritt. Dafür spricht allerdings, dass er 2019 noch große Ambitionen hatte: Er wollte SPD-Bundesvorsitzender werden. Zwischenzeitlich zog er die Kandidatur aber zurück.

Bundestagsmandat als "Traum"

Knapp wird es für die schwäbischen Genossen allemal, sollten sie auf der Landesliste nicht weiter nach oben rücken: Bei der vergangenen Wahl erhielten die Schwaben nämlich noch mit einem bayerischen Ergebnis von 15 Prozent zwei Sitze. Bei den darauffolgenden Landtags- und Bundestagswahlen erreichte die Partei im Freistaat jeweils nicht einmal zehn Prozent.

Dass er erneut kandidieren will, hat Schmid schon vor der Kommunalwahl im Frühjahr gesagt und ein Mandat als seinen „Traum“ bezeichnet. Übel genommen haben ihm das die Alerheimer offenbar nie: Bei der Bürgermeisterwahl erhielt er 95 Prozent Zustimmung.

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