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Schwimmen

12.04.2018

Almarin: „Dürfen Engagement nicht versanden lassen“

Kindernachmittag bei der Aktionswoche im Almarin
Bild: Leonie JunghannsLeonie Junghanns

Was die Kreistagsfraktionen zum Antrag der CSU/AL-JB sagen, eine Arbeitsgruppe für das Bad einzusetzen

Der Nördlinger Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange, der außerdem der Kreistagsfraktion CSU/AL-JB vorsitzt, zeigte sich am Mittwoch optimistisch: „Ziel ist, das wir uns alle zum Schwimmen im Almarin treffen.“ Um einen dauerhaften Betrieb des Mönchsdegginger Schwimmbads zu ermöglichen, schlug Lange bei einem Treffen der Fraktionsvorsitzenden im Landratsamt am Mittwochnachmittag vor, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit der Zukunft des Almarins befassen und das Projekt vorantreiben soll und stellte einen entsprechenden Antrag. Am 18. Juni soll der Kreisausschuss darüber entscheiden und die Arbeitsgruppe offiziell einsetzen – falls die Fraktion CSU/AL-JB Zustimmung unter den anderen Kreisräten findet.

Helmut Beyschlag (Fraktion PWG/FDP) steht der Idee positiv gegenüber. „Ich gehe davon aus, dass die gesamte Fraktion das so sieht.“ Es sei wichtig, eine fundierte Basis an Informationen zusammenzutragen, auf der dann über die Zukunft des Almarins entschieden werden könne. „Wir dürfen das Engagement nicht versanden lassen“, sagt Beyschlag. „Wir würden uns sehr freuen, wenn ein Weiterbetrieb des Almarins realisiert werden könnte.“ Man dürfe aber nicht die Hoffnung wecken, dass der Kreis beim Bad mit einsteigt. Es handle sich nur um eine unterstützende Maßnahme im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.

Wie die SPD-Fraktion zu Langes Vorschlag steht, könne erst nach einem Treffen der Mitglieder eingeschätzt werden, meint Vorsitzende Ursula Straka. Man müsse nun aufpassen, dass nichts versprochen werde, was später nicht gehalten werden kann. Dass es im Ries ein „massives Bäderproblem“ gebe, sei klar. Deshalb müsse auch die Stadt Nördlingen bei ihrem Hallenbad am Ball bleiben. „Wir müssen genau ausloten, wie wir die Situation im Ries verbessern können.“

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Regina Thum-Ziegler (Frauen/ÖDP/FW) begrüßt die Idee, eine Arbeitsgruppe zu bilden. „Wir müssen alles klar durchrechnen und ergebnisoffen prüfen, ob das alles auf die Beine gestellt werden kann“, sagt sie zur Zukunft des Almarins. Ihrer Meinung nach sollten neben dem Landrat und betroffenen Gemeinden auch Juristen des Landratsamts Teil der Arbeitsgruppe sein. Es sei auch denkbar, sich „fachlichen Beistand von außerhalb“ zu holen.

Andrea Eireiner (Grün-Soziale Fraktion) wertet den Antrag ebenfalls positiv, ein Gespräch mit den Fraktionskollegen habe aber noch nicht stattgefunden. „Die Bevölkerung hat deutlich gezeigt, dass Bäder im Ries gebraucht werden“, sagt Eireiner. Jetzt müsse geprüft werden, ob das Almarin langfristig betrieben werden kann. Dass bei Bädern am Ende ein Defizit anfalle, sei nicht zu vermeiden.

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