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Almarin: Es liegt an den Bürgern

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Kommentar Von Martina Bachmann
02.04.2018

All die Glücklichen, die eines von 1500 Tickets ergattert haben, sollten ihre Badesachen packen und ins Almarin fahren. Sie sollten jeden Tag ausnützen, genießen, Spaß haben. Sie sollten schwimmen, in die Sauna gehen, sich eine Massage gönnen und ein Muscheleis essen. Damit sie sich auch in fünf, zehn oder 20 Jahren noch daran erinnern können, wie es mal war, damals, im Mönchsdegginger Bad. Denn das wird vielleicht schon in wenigen Jahren nicht mehr stehen. Wenn nicht doch noch ein Ruck durch das Ries geht.

Noch gibt es keinen Zweckverband, der das Bad in Zukunft betreiben könnte. Den müssten die Rieser Gemeinden gründen. Doch am vergangenen Sonntag war die Skepsis unter den Rathauschefs groß. Sicher, die Kinder sollen schwimmen lernen, die Senioren sich entspannen, die Schwimmer ihre Bahnen ziehen können. Doch Geld in eine andere Kommune stecken? Nein, der Gedanke gefiel so manchem nicht. Doch nur so kann das Almarin auch in Zukunft geöffnet bleiben.

223 Ehrenamtliche haben 11180 Stunden ins Hallenbad gesteckt. 74 Unternehmen haben Werkzeug, Material und Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Jetzt liegt es an den Riesern, sich für oder gegen das Almarin zu entscheiden. Nur, wenn die Menschen in der Region dieses Hallenbad von der Politik einfordern, wird es Bestand haben.

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02.04.2018

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