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Forheim

22.05.2019

Almarin: Forheim tritt dem Arbeitskreis bei

Bei der Aktionswoche im April 2018 war das Bad für einige Tage geöffnet. Forheim hat sich für den Beitritt zum Arbeitskreis entschieden.

Die Gemeinderäte sehen einige Punkte kritisch, entscheiden sich aber für den Arbeitskreis. Sie hoffen auf den Zusammenhalt der Region.

Bürgermeister Werner Thum beginnt die Diskussion um einen Beitritt in den Arbeitskreis für das Almarin mit einem Plädoyer für das Bad: „Das liegt mir am Herzen. Wenn das Bad stirbt, gibt die Region ein schlechtes Bild ab.“ Ob man einem Arbeitskreis beitrete, dürfe man nicht von den Entscheidungen anderer Gemeinden abhängig machen. Zuletzt hatten sich die Gemeinderäte in Deiningen, Auhausen, Munningen und Megesheim gegen einen Beitritt zum Arbeitskreis entschieden. In Nördlingen gab es ein Patt im Rat – dieses wird als Ablehnung gewertet. Die Räte in Hohenaltheim haben in der vergangenen Sitzung beschlossen, dem Arbeitskreis beizutreten. Der Forheimer Bürgermeister sagte: „Wir müssen selbst entscheiden, was wir machen.“

Hinsichtlich der Kosten sagte Werner Thum, sei noch gar nicht klar, was es an Zuschüssen gebe. Man habe bereits in der Vergangenheit zugesagt, sich bis zu einem gewissen Betrag an den zu Kosten beteiligen: „Wir sind bereit, ein Defizit mitzutragen, zehn Euro pro Bürger über zehn Jahre.“ Rat Andreas Bruckmeier entgegnete, dass es schön wäre, wenn zehn Euro ausreichen würden. Werner Thum meinte dazu mit Blick auf das Ries, dass bei 30000 bis 40000 Einwohnern so bereits einiges zusammenkommen würde. Rat Bernd Kapfer sprach sich für einen Beitritt zum Arbeitskreis aus, gab aber zu bedenken: „Bisher ist jedes Bauvorhaben teurer geworden und dann geht es ja noch weiter, man darf den Unterhalt für das Bad nicht vergessen.“

Bruckmeier spricht von einem möglichen Zeichen für die Region

Werner Thum sagte, es müsse im Almarin auch einen Außenbereich, eine Gaststätte und eine Sauna geben, sonst würde das Bad von den Bewohnern nicht angenommen werden. Genau das könne man im Arbeitskreis diskutieren. Heinrich Baumgärtner sieht in diesem Bereich große Probleme: „Die Infrastruktur, die Küche muss gemacht werden und einen Pächter muss man finden.“ Genau diese Bereiche hat das zuständige Planungsbüro hinsichtlich der Kosten für die Minimalsanierung nicht eingeschlossen. Die Berechnungen der jährlichen Betriebskosten unterscheiden sich stark. Marie Gudorf von der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft rechnet mit 875000 Euro im Jahr, der Förderverein Almarin mit 175000 Euro.

Bürgermeister Thum betonte, dass Forheim sich nur am Bad beteiligen werde, wenn es wirtschaftlich tragbar sei. Andreas Bruckmeier, sagte: „Es wäre ein Zeichen für die Region, dass man dabei ist. Kleine Gemeinden können das nicht alleine schultern, im Verbund wäre es machbar.“ Er sei zudem überzeugt, dass sich Gemeinden, die sich vorerst nicht beteiligen, ihre Meinung ändern, wenn der Arbeitskreis ein entsprechendes Konzept erarbeiten würde. Mit acht Stimmen entschied der Gemeinderat einstimmig, dem Arbeitskreis beizutreten.

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