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Almarin: Ohne ehrliche Diskussion keine Lösungen

Almarin: Ohne ehrliche Diskussion keine Lösungen
Kommentar Von Verena Mörzl
07.05.2019

Es braucht kreative Ideen, um das Mönchsdegginger Hallenbad wieder zu eröffnen, meint Verena Mörzl

Um das Almarin wiederzueröffnen, braucht es eine Vielzahl an kreativen Ideen. Einfache Lösungen werden nicht ausreichen. Der Vorstoß von Maihingens Bürgermeister Franz Stimpfle, dass die wohnortfernen Gemeinden bei einer Beteiligung weniger zahlen müssen als die wohnortnahen, geht in die richtige Richtung. Diese Idee könnte eine von vielen sein, wenn sie denn diskutiert wird.

Maihingen liegt rund 25 Kilometer von Mönchsdeggingen entfernt. Diese Distanz ist für mehr als die Hälfte des Gemeinderats inklusive Bürgermeister kein Argument, um in der Diskussion um die Wiedereröffnung des Almarins den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Angesichts der immer emotionaler werdenden Debatte über die Zukunft des Bades wäre das keine überraschende Reaktion – siehe Reimlingen.

Doch Maihingen sagt Ja zum Arbeitskreis und stellt sich somit auch – in einer öffentlichen und ehrlichen Diskussion – der Suche nach weiteren Lösungen. Das wollen die Bürger von ihren Volksvertretern sehen. Sie wollen, dass ihre Meinungen weitergegeben werden, ob sie nun positiv oder kritisch sind. Dafür ist der Arbeitskreis da.

Almarin: Ohne ehrliche Diskussion keine Lösungen

Franz Stimpfle ist außerdem der Ansicht, dass eine Renaissance des Almarins nur dann möglich ist, wenn sich möglichst viele Gemeinden beteiligen würden. Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Je mehr Gemeinden dem Arbeitskreis beitreten, desto mehr Möglichkeiten könnten sich zu einer letzten Rettung des Almarins noch auftun – so schwierig dieser Weg auch wird.

Den Artikel über die Debatte in Maihingen lesen Sie hier: Maihingen tritt Arbeitskreis Almarin bei

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