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Almarin

29.05.2019

Almarin: Wechingen tritt Arbeitskreis nicht bei

Wechingen tritt dem Arbeitskreis Almarin nicht bei.
Bild: Szilvia Izsó (Archivbild)

Welche Bedenken der Gemeinderat zum Mönchsdegginger Bad hat.

Mit Wechingen hat sich eine weitere Gemeinde aus der Verwaltungsgemeinschaft Ries gegen eine Teilnahme am Arbeitskreis Almarin ausgesprochen. Bürgermeister Klaus Schmidt sagt im Gespräch mit unserer Zeitung, die Entscheidung im Gemeinderat sei einstimmig gefallen. Schmidt berichtet, dass vor allem die finanzielle Seite ausschlaggebend für die Absage gewesen sei. „Wir können uns das als Gemeinde nicht leisten“, erklärt er. Man habe zunächst überlegt, sich bis zu einem bestimmten Betrag doch am Almarin zu beteiligen. Der Gemeinderat habe sich dann aber dagegen entschieden, da sonst nur Hoffnungen geschürt würden.

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Almarin: Wo hoch werden die Betriebskosten sein?

Der Bürgermeister sagt, dass fast alle Gemeinderäte bei der Informationsveranstaltung in Möttingen anwesend gewesen seien. Die Räte seien der Ansicht gewesen, dass beide vorgestellte Gutachten zu den Betriebskosten nicht der Realität entsprechen werden. Die laufenden Kosten, die der Förderverein berechnet hat, stufe der Gemeinderat als zu niedrig ein. Schmidt sagt, die Ratsmitglieder schätzen das jährliche Defizit des Mönchsdegginger Bades auf 400.000 bis 500.000 Euro.

Ein weiterer Grund für die Absage sei zudem die Attraktivität des Bades gewesen, berichtet Schmidt. Der Gemeinderat sei sich einig gewesen, dass das Bad nur mit einem Schwimmbecken nicht die Besucherzahlen erreichen werde, die der Förderverein errechnet habe. Wie berichtet, schätzt der Förderverein, dass jährlich rund 80.000 Badegäste ins Almarin kommen werden.

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