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Wahl 2020

14.01.2020

Andreas Bruckmeier möchte Forheimer Bürgermeister werden

Andreas Bruckmeier will Bürgermeister von Forheim werden. Der Verwaltungsangestellte sieht seinen beruflichen Hintergrund als Vorteil.
Bild: Philipp Wehrmann

Plus Andreas Bruckmeier will Forheims Bürgermeister werden. Der 50-jährige Aufhausener möchte Bürger stärker einbinden und die Folgen des demografischen Wandels anpacken.

Andreas Bruckmeier will Bürgermeister von Forheim werden. Der 50-jährige Aufhausener ist parteilos, aber schon lange politisch aktiv: Seit 24 Jahren ist er Mitglied des Gemeinderats. „Mein halbes Leben“, wie er sagt. In den vergangenen sechs Jahren war er Zweiter Bürgermeister und somit Stellvertreter des bisherigen Bürgermeisters Werner Thum, der nicht mehr zur Wahl antritt. Die „Wählergruppe II Aufhausen“ hat ihn als Bürgermeisterkandidaten nominiert.

„Als klar war, dass Forheim einen neuen Bürgermeister braucht, musste ich nicht überlegen“, sagte er. Dass er antreten würde, stand für ihn sofort fest. Was motiviert ihn dazu? Er antwortet prompt: „Diese Gemeinde ist mein Leben.“ Er sieht sich in einer guten Lage, um Bürgermeister zu werden. „Mit 50 Jahren bin ich jung genug, um anzufangen, aber auch so alt, dass die Leute nicht fürchten müssen, mich viele Jahrzehnte nicht loszuwerden.“ Nach einer gewissen Zeit halte er einen Wechsel im Rathaus für sinnvoll. Das gelte auch für ihn selbst.

Forheim stehe finanziell sehr gut da, sagt er. „Es liegt eine Zeit des Schaffens hinter uns.“ Straßen, Wasserversorgung und Kanäle seien saniert worden. Nun erwarte die Gemeinde nun eine „Konstituierungsphase“. Viele der künftigen Aufgaben stünden fest: die Erschließung von 25 Bauplätzen in Forheim und zehn in Aufhausen etwa.

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Bruckmeier will Forheim als Bürgermeister attraktiv machen

Sie sollen sicherstellen, dass junge Leute in Forheim bleiben können – und auch für Zuzug ist Bruckmeier offen. „Der demografische Wandel ist eine große Herausforderung.“ In den vergangenen 20 Jahren sei die Einwohnerzahl Forheims um 50 gesunken. Die Gemeinde hänge sehr vom Engagement ihrer Einwohner ab, auch weil es keinen Bauhof gebe. Um die Attraktivität Forheims zu erhöhen, will er Bürger und Ehrenamtliche unterstützen: „Wenn jemand, der sich stark engagiert, kürzertreten will oder muss, muss die Gemeinde einspringen.“

Bruckmeier will nach eigenen Angaben die Kommunikation mit Bürgern ausbauen, indem er sie zum Beispiel mit Diskussionsrunden in Entscheidungsprozesse einbindet. Er möchte die Gemeindeverwaltung digitalisieren. Bürger sollen manche Anträge komplett im Internet einreichen können. Beim Breitbandausbau sei Forheim auf dem richtigen Weg. Die Verteiler seien ans Glasfasernetz angeschlossen, nun müssten die ersten Häuser folgen.

Der Aufhausener ist Hobbylandwirt

Hautpberuflich arbeitet Bruckmeier als Verwaltungsangestellter im Bürgerservice des Landratsamts Donau-Ries. Dieser berufliche Hintergrund würde ihm die Arbeit im Forheimer Rathaus erleichtern, sagt er, weil er die Verwaltung kenne. Im Falle einer Wahl würde er in seinem Hauptberuf Stunden reduzieren.

Bruckmeier ist mit Birgit Greiner verheiratet und hat zwei Töchter, 16 und 19 Jahre alt. In seiner Freizeit betätigt er sich als Hobbylandwirt: Er hat ein Pferd, einen Esel, Schafe und eine kleine Mutterkuhherde, wie er sagt. Ein weiterer Bürgermeisterkandidat für Forheim ist bekannt: Die „Wählergruppe I Forheim“ hat Wilfried Graf nominiert.

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