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12.07.2010

Arbeit und Behinderung

Nördlingen Ein großes Problem für Menschen mit Behinderung ist nach wie vor deren Situation auf dem Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenrate ist nach Auskunft des Sozialverbandes VdK doppelt so hoch wie bei nicht behinderten Menschen, zudem bilden nur wenige Unternehmen behinderte Jugendliche aus.

"Auch dem Bezirk Schwaben ist als überörtlichem Träger der Sozialhilfe die Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Anliegen - auf den allgemeinen Arbeitsmarkt haben wir jedoch nur bedingt Einfluss", so Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Ohne die entsprechenden Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Integrationsfirmen und Zuverdienstarbeitsplätzen würde sich die Lage für Behinderte jedoch weitaus dramatischer darstellen. Einen Überblick über diese Einrichtungen für ganz Schwaben bietet nun die neu aufgelegte Broschüre des Bezirks mit dem Titel "Arbeit und Behinderung".

Von der Gartenpflege bis zur Schreinerei, vom Gebrauchtbuchladen bis zum Versand für Therapie- und Kreativmaterial - die Palette der Angebote ist weit gefächert. "Privatpersonen und Unternehmen können diese Initiativen und die Werkstätten unterstützen - beispielsweise durch eigene Aufträge, die sich auch positiv auf die Ausgleichsabgabe auswirken, oder durch das Angebot eines Arbeitsplatzes, und sei dieser nur stundenweise, so der Präsident. (pm)

Die Broschüre kann kostenfrei beim Bezirk Schwaben, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon (0821) 31 01-241, E-Mail pressestelle@bezirk-schwaben.de, Internet www.bezirk-schwaben.de, angefordert werden.

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