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Artenschutz: Der einzelne Donau-Rieser muss handeln

Artenschutz: Der einzelne Donau-Rieser muss handeln
Kommentar Von Martina Bachmann
15.02.2019

Statt nur anderen die Verantwortung zuzuschieben, sollte man sein eigenes Konsumverhalten überdenken, meint Martina Bachmann

Mehr als 16000 Menschen haben im Landkreis Donau-Ries für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ unterschrieben. Damit haben sie gezeigt: Der Artenschutz ist uns wichtig, ändert etwas. Das ist zunächst einmal ein beeindruckendes Zeichen. Fragt sich nur, für wen. Denn es ist zu einfach, jetzt nur nach neuen Gesetzen zu schreien oder die konventionellen Landwirte an den Pranger zu stellen. Vielmehr wäre es wichtig, eine Diskussion in unserer Gesellschaft zu starten, bei der sich alle fragen müssen: Was kann ich persönlich für den Artenschutz und gegen den Klimawandel tun?

Es ließe sich da einiges aufzählen: Man könnte das übermotorisierte Auto mal stehen lassen und zum Bäcker mit dem Rad fahren. Man könnte den Steingarten in eine Blumenwiese verwandeln und dem Rasenroboter den Akku klauen. Man könnte Lebensmittel aus der Region kaufen, statt Avocados, die erst aus Chile nach Deutschland gebracht werden müssen. Man könnte aufhören, Lebensmittel wegzuschmeißen und stattdessen einen Koch- und Einkaufsplan machen. Man könnte sich eine Reise auf dem Kreuzfahrtschiff und den nächsten Flug mit dem Billigflieger verkneifen und stattdessen Zug fahren.

Wenn die 16000 Menschen, die im Landkreis unterschrieben haben, das alles tun, wäre das schon klasse. Wenn es noch mehr Bürger machen, wäre es noch besser. Siegt die Bequemlichkeit, werden wir uns eines Tages vor unseren Enkeln verantworten müssen.

Zum Artikel über den Landfrauentag, wo das Volksbegehren Thema war, geht es hier: Michaela Kaniber: „Unterschrift alleine rettet keine Biene“

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15.02.2019

Ja so ist es liebe Martina Bachmann: Wenn die 16 000 Menschen ihren Urlaub im Ferienland Donau-Ries verbringen, ihrem Garten einer wild blühenden Schönheit überlassen würden - dann wären Fauna und auch Flora schon ein Stückchen weiter.
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah" . . . Biergärten locken - Badeseen - Schwimmbäder - Flüsse, alle freuen sich auf Urlauber . . . Fahrradwege - Wanderwege - Museen - Geotope im Geopark Ries . . .

Ach was fällt mir da noch alles dazu ein. Das Paradies liegt im Ries - Ferien im eigenen Ländle macht wenig Stress, macht Laune pur.
Ja und dann noch abends ins gewohnte Bett huschen - wunderbar.

Liebe Martine Bachmann Sie bringen mit Ihrem Kommentar zum Nachdenken / zum Überdenken der nächsten Urlaubsplanung.
Liebe Grüße aus "Nerle"

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