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Versteigerung

25.01.2019

Astholz kommt unter den Hammer

Die Fürst Wallersteiner Forstbetriebe versteigern ab Ende Januar Astholz. Der erste Termin findet in Kösingen statt.
Bild: René Lauer

Insgesamt sind bei den Fürstlichen Forstbetrieben sechs Termine vorgesehen.

Wallerstein Die Stämme und Hölzer aus den Wäldern der Fürst Wallersteiner Forstbetriebe sind an Kunden aus Industrie und Handel verkauft worden. Am Ende bleiben aber Gehölzreste auf dem Waldboden zurück. Was für den einen unbrauchbar ist, ist für den anderen, etwa Kaminbesitzer, genau das richtige. Mit dabei sind Äste, Stammteile oder gar ganze Baumkronen. Das Holz steht nun zur Versteigerung.

Die Flächen werden hierbei in einzelne Lose eingeteilt, Bereiche, die durch Farbe erkenntlich gemacht und markiert werden. Auf diesen unterschiedlichen Flächenlosen sollte ein Bestand von etwa 15 Raummetern Astholz liegen, das dann aufgearbeitet werden kann. Die einzelnen Lose sind online einsehbar. Meist verwandelt sich der Wald kurz vor den Astholzversteigerungen dann in ein Getümmel von Interessenten, die allesamt die unterschiedlichen Bestandsflächen ablaufen um ein Gefühl für den Wert der Flächen zu bekommen. Maßgebend ist hier nicht nur die Menge, sondern auch die Baumart. Denn während die Fichte einfach leichter zu tragen ist, so brennt doch die schwere Buche deutlich besser. Schwer zugängliche Bereiche, die meist nur Landwirte mit geeigneten Fahrzeugen erreichen, erhalten hierbei meist geringere Gebote wie an Forstwegen unmittelbar zugängliche Holzhaufen, die für jeden Autofahrer mit Anhänger erreichbar sind.

Zwischen 120 und 200 Teilnehmer sind es, die bei den Versteigerungen zugegen sind und gegenseitig mit erhitzten Gemütern um die Wette bieten. Die Gebote starten oftmals mit 50 Euro pro Flächenlos und steigern sich auf maximal 400 Euro, wobei der Durchschnittspreis für einen Raummeter bei etwa 25 Euro liegt.

In insgesamt sechs Versteigerungen kommt das Astholz unter den Versteigerungshammer. Bei allen jedoch ist der sichere Umgang mit der Motorsäge Voraussetzung für die Teilnahme. Ein Motorsägenkurs, Schutzkleidung mit Helm, Schuhen und Warnweste ist also Vorschrift. Um das Holz für den nächsten Winter „heizklar“ zu machen, sollte es rasch bearbeitet, gespalten und eingelagert werden.

Die Astholzversteigerungen finden an folgenden Terminen jeweils um 19.30 Uhr statt: am 30. Januar im KSC Sportheim in Kösingen, am 7. Februar im Gasthaus Schröppel in Großsorheim und am 26. Februar im Gasthaus Krone in Bissingen.

Bei den weiteren Versteigerungen in den Gemeinden Reimlingen, Nordhausen und Trochtelfingen stehen die genauen Termine noch nicht fest. (pm)

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